Monat: Dezember 2014

Die Nächsten, bitte! – Pferdesteuer ist rechtlich möglich UND zulässig!

Alltägliches, Gesellschaft & Politik, Tierhaltung Sonstige, Wir Gegen Hundesteuer
Ich würde lügen, würde ich behaupten, kein bißchen Schadenfreude empfunden zu haben, als ich vom ersten "recht"mäßigen Gerichtsbeschluss zur Pferdesteuer Kenntnis nahm. Da ich allerdings weder ein Politiker, noch ein politisch Korrekter und schon gar kein Gutmensch bin, bleibt mir wieder mal nichts anderes übrig, für meine mehr oder weniger berühmt-berüchtigte Gradlinigkeit einzustehen. Obwohl ich mit Pferden seit einem (leichten) Reitunfall in den 90ern keinerlei Verträge mehr habe, war ich mir vor über zwei Jahren nicht zu schade, mich sofort nach Aufruf zur Solidarität im Widerstand gegen die Pferdesteuer mit gerade zu machen: Ich publizierte einen entsprechenden Blogeintrag, für den ich zahlreiche Pferdefotos zur Verfügung gestellt bekam, die ich zu Themenbilder bearbeitete un

Alte Tiere neu eingewöhnen (Katzenbeispiel)

Katzenhaltung
... das Tier ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde. Das Einzige, das ich im regelmäßigen Umgang mit oder bei Übernahme von erwachsenen Tieren manchmal etwas bedauere ist, sie weder als Jungspunde kennengelernt, noch ihre Entwicklung verfolgt haben zu können. Bekommt man geprägte Tiere in Obhut, muss man sich auf etwaige Erzählungen Dritter, die eigene Intuition, Beobachtungen und Erfahrung verlassen (können). Menschliche Emotionen sowie Gewohnheiten haben zu Gunsten der Tiere gänzlich außen vor zu bleiben. Mitleid ist ein sehr schlechter Berater: es macht selbst labil und behindert notwendiges, effizientes Handeln. Der obligatorische Hallo wach!-Kaffee schmeckt auch noch nachdem alles für den Ankömmling in die Wege geleitet bzw. durchgeführt wurde. Auch wenn es kein

Wenn Tiersenioren „stressig“ werden …

Katzenhaltung
Dass mir das Tier das Liebste ist, sagst du zu mir, sei Sünde ... Einmal mehr bewies sich dieses Jahr meine persönliche Erkenntnis der letzten Jahre, dass man sich echt nicht im organisierten Tiersch(m)utz bewegen muss, um es immer wieder mit so genannten "Tierfreunde" / "tierliebe Menschen" zu tun zu bekommen, die einem immer wieder verdeutlichen: Man kann tatsächlich nicht so viel essen, wie man manchmal kotzen möchte. Vor allem, wenn es heißt: man hat es ja nur gut gemeint und wollte das Beste geben (warum >hat< man es dann nicht auch?!?) und die sich extrem schnell aus der Verantwortung zu winden wissen, wenn's nicht mehr lustig und einfach ist. In solchen Momenten kann man sich nur in größtmöglicher Selbstbeherrschung üben (situativ bedingt nicht wirklich meine Königsdiszipli

Silvesterstress minimieren

Empfehlungen, Hundehaltung, Katzenhaltung
Wer mich lange und sehr gut kennt, schüttelt nur noch grinsend den Kopf, wenn es auf Silvester zu geht, weil man weiß, dass ich mir anvertraute “Viecher” im Grunde genommen bestmöglich artgerecht halte und Vermenschlichung das Letzte ist, was ich ihnen (und mir) antun würde. Für den Rest bin ich schlechtweg “nicht normal”. … Und das ist auch gut so! Um Tieren den Stress durch die Silvesterknallerei möglichst zu mindern, kam ich vor vielen Jahren auf die Idee, mein Silvesterritual dann nicht nur für mich zu zelebrieren, sondern die Felle (anfangs Katzen, später inkl. Gino) mit einzubeziehen und ihnen mit besonders leckerem Extraessen den Lärm von Raketen und Chinaböllern annähernd erträglich zu machen: “mein” Fleischfondue mit Gemüsebrühe gab es für Alle! An Silvester sind bei u