Gesellschaft & Politik

Auslands-Tiersch(m)utz: Ich habe fertig! [Teil 1]

Alltägliches, Gesellschaft & Politik, Hundehaltung, Katzenhaltung, Tierhaltung Sonstige, Tiersch(m)utz
Nach etwa 10-jähriger, vielseitiger, aktiver Unterstützung, direkten und indirekten Erlebnissen in Sachen “organisiertem Auslands-Tierschutz”, ist es mein Anliegen, an dieser Stelle ein Resümee zu ziehen, welches mich letztendlich dazu bringt, meinen Hut zu nehmen und mich aus dieser Szene zu verabschieden, treffender gesagt: mich hiervon zu distanzieren. 1998, als sich eine Freundin meiner Familie einen jungen Pointermix aus Griechenland per Flugzeug kommen ließ, dachte ich noch nicht sonderlich über Auslands-Tierschutz nach. Dass man Tieren (wo auch immer) mit Respekt gegenüber treten, sie ihrem Zweck und etwaigen Nutzen entsprechend ordentlich behandeln soll, dieser Grundsatz wurde mir von Kindesbeinen an vermittelt, sodass ich im Lauf meines jungen Lebens Jeden und Alles erst

Wenn der Hund mit zur Arbeit darf / dürfen soll …

Alltägliches, Gesellschaft & Politik, Hundehaltung, Katzenhaltung
… hat man mit seinem (neuen) Job nicht nur ein Riesenglück und einen megageilen Arbeitgeber erwischt, sondern sollte auch selbst ein paar Dinge zu beachten, damit diese Konstellation für alle Beteiligten (man selbst, der Chef, die Kollegen, Kunden, Lieferanten, sonstige Besucher, der Hund) auf lange Zeit beibehalten werden kann. Eine Anstellung zu finden, bei der die Atmosphäre im Gesamten sowie der Lohn stimmt und man seinen Hund auch noch mitbringen darf, hat locker den Wert eines Sechsers im Lotto, sodass man als Hundehalter und Arbeitnehmer sehr bemüht sein sollte, jeder einzelnen Rolle gerecht zu werden: die des produktiven, effizienten und zugleich konzentrierten Mitarbeiters; die des souveränen Hundehalters und die, des angenehmen Kollegen, der über kurz oder lang keine Angriffsf

(Tierschutz)Tiere machen angreifbar

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Sei es in einer Partnerschaft (“das Tier oder ich?!”), bei der Wohnungssuche (“Keine Haustiere!”), um Kinder”willen” zu befriedigen und das eigene, meist schlechte Gewissen zu beruhigen (“…ihr seid ja ständig am Arbeiten!”) oder eben der Einsatz als Pflegestelle für eine organisierte Tierschutzeinrichtung oder eine privat engagierte Tierschutzperson: Wer es mit Tieren zu tun hat, wird automatisch angreifbar. – Ganz besonders, wenn es sich um die Aufnahme zur Pflege von Tierschutzhunden auf unbestimmte Zeit, bis zur Vermittlung, handelt. Letzten Freitag mache ich den Briefkasten auf und halte ein Schreiben der Gemeinde Engen in den Fingern, mit der rhetorischen Frage, ob ich außer meinem (angemeldeten) Hund Gino noch Weitere halten würde und dass man mich für diese Nachfrage um Verständ

Wenn das „geliebte“ Haustier lästig wird …

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Dieser Blogeintrag hatte die Ehre, in der Vereinszeitschrift Belgier Blick 2/2013 des Hundezuchtvereins Belgische Schäferhunde Berlin e.V. zu erscheinen. Dieser Blogeintrag richtet sich an / gegen einen ganz bestimmten Menschenschlag, der sich mit einer unglaublichen Dreistigkeit und Selbstverständlichkeit auf Kosten der Sozialkasse ein akzeptables Leben macht, sich anderweitig das “Taschengeld” aufbessert, seinem Gegenüber das Blaue vom Himmel lügt, mehr Schein als Sein darstellt und zu allem Überfluss auch noch Tiere (fast) mit ins Verderben zieht. Sei es 2009 eine Frau (Mitte 30, gebildet und sozial kompetent wirkend, zweifache Mutter, deren Kinder allerdings beim Vater leben), die “hinter den Kulissen” eine Räumungsklage am Hals hat, dies ihrem engsten Umfeld auch mitteil