Hundehaltung

Tierheim Süderstraße in Hamburg: Geht’s noch?

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"Man hört oder liest davon immer nur und hält alles für einen schlechten Witz. Nie im Leben käme man darauf, mal selbst da hinein zu geraten oder Jemand, der einem nahe steht." Mit diesen Worten verabschiedete sich heute morgen meine Hundebekanntschaft Oliver nach dem gemeinsamen, sich zufällig ergeben habenden Spaziergang und ich steuerte Kopf schüttelnd die Haustüre an. Welchen Knopf hatte dieses Mal gedrückt, um in diesem falschen Film zu landen? Was ist geschehen? Olivers Mutter Beate, rüstige 70+, sehr hundeerfahren, nicht nur das Herz am rechten Fleck, sondern auch mit jeder Menge Verstand gesegnet, hatte im Mai vom Tierheim in der Hamburger Süderstraße einen ebenfalls betagten, doch altersentsprechend aktiven Ridgeback-Labbi-Mix namens Caruso übernommen, mit dem sie drei Mo

Der Mensch: das *piep* de luxe

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Ich erinnere mich zumindest noch daran, wie ich zwischen Kindheit und Jugend steckend eine Sendung sah, in der Kinder- bzw. Jugendgruppen mit relativ einfachen und doch lehrreichen Aufgaben gegeneinander antraten. Eine dieser - wie es heute heißt - "Challenges" forderte sinngemäß: Gehe durch deine Stadt und fotografiere das größte und schlimmste Raubtier. Die meisten Gruppen steuerten gleich den Zoo an und schließlich gab es eine Gruppe, die viele Passanten auf einem großem Platz baten, sich gemeinsam für das Foto aufzustellen... Was Heute, mit all den perfekten, guten und vorallem besseren Zeitgenossen undenkbar ist: ohne Theater erklärten sich die Meisten, weil die paar Minuten Zeit habend, dazu bereit. Auch wenn sich dieses "Spiel" damals in meinen Kopf einbrannte und mich vermu

Leinenzwang und Steuerpflicht

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Zum Nachdenken: Hunde müssen an die Leine und Steuern zahlen (lassen), weil sie sonst … Frauen belästigen, mit Drogen dealen, Menschen aussetzen, Menschen missbrauchen, Ladendiebstähle begehen, sich an Kindern vergreifen, auf Hartz4 machen würden, Gewalt gegen Polizisten ausüben, aus Frust bewaffnet Amok laufen, Atommüll durch die Gegend fahren, Kinder- / Tierpornos (ver)kaufen, alten Damen die Handtaschen klauen, rechtsradikales Gedankengut verbreiten, jede andere, denkbare Straftat begehen, andere Haustiere nicht artgerecht halten, wie "Halbstarke" die Gesellschaft anpöbeln, aus dem Hinterhalt auf Menschen schießen, illegalen Organ- und Menschenhandel betreiben, Lobbyistentum und Vetternwirtschaft betreiben,

Silvesterstress minimieren

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Wer mich lange und sehr gut kennt, schüttelt nur noch grinsend den Kopf, wenn es auf Silvester zu geht, weil man weiß, dass ich mir anvertraute “Viecher” im Grunde genommen bestmöglich artgerecht halte und Vermenschlichung das Letzte ist, was ich ihnen (und mir) antun würde. Für den Rest bin ich schlechtweg “nicht normal”. … Und das ist auch gut so! Um Tieren den Stress durch die Silvesterknallerei möglichst zu mindern, kam ich vor vielen Jahren auf die Idee, mein Silvesterritual dann nicht nur für mich zu zelebrieren, sondern die Felle (anfangs Katzen, später inkl. Gino) mit einzubeziehen und ihnen mit besonders leckerem Extraessen den Lärm von Raketen und Chinaböllern annähernd erträglich zu machen: “mein” Fleischfondue mit Gemüsebrühe gab es für Alle! An Silvester sind bei u

Hot Spots am Hund (Hautentzündung)

Hundehaltung
Man kann nicht nur alt werden wie eine Kuh, um immer noch dazu zu lernen, sondern auch so viele und so lange Hunde halten, wie man möchte: vor irgendeine neue Herausforderung wird man irgendwann immer gestellt. Bei Gino und mir heißt nach knapp sechsjährigem Zusammenleben die neue Aufgabe Hot Spot, die sich wortwörtlich über Nacht entwickelt hatte. Zuerst fiel mir Samstag Morgen, nach dem Aufstehen und Fertig machen zum Gassi, nur ein Loch in Ginos Fell und blanke Haut auf. Auf der Haut befand ich so etwas wie ein ganz leichter Film. Anfangs dachte ich mir nicht viel dabei, da es Gino selbst nicht großartig zu stören schien, außer dass er ab und zu kurz daran knabberte oder leckte, ansonsten verhielt er sich völlig normal: er verweigerte keine Bewegung, sprang munter über Fe

Tag des Hundes

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Und da ist er wieder: Der Tag an dem sich Alles und Jeder um den besten Freund des Menschen, das liebste Familienmitglied auf vier Pfoten bemüht und dreht und abgeht, als gäbe es kein Morgen mehr. In den Hundevereinen jagt ein “Superevent“ das Andere, ein (angeblich) Alles rund um den Hund-Infostand reiht sich an den Nächsten, die Tipps und Tricks zu Erziehung, der richtigen Fütterung, die artgerechte Haltung - die es in Menschenhand sowieso für keine Tierart gibt - überschlagen sich. Dienstleister jeder Art für den Hund hauen heute ihre allerbesten Angebote raus. – Nur das Beste und Tollste für den geliebten, geschätzten, respektierten Vierbeiner! Der Meinungsaustausch über Kastration: Ja oder Nein?, Impfen: Ja oder Nein, Rüde oder Hündin? Welpe oder erwachsener Hund? Rasse oder

Medikamente für Tiere müssen nicht teuer sein

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[Bilder folgen] Sein Leben mit Tieren zu teile bedeutet nicht nur jeden Tag mit einem strahlenden Gesicht durch die Welt zu laufen, ganz viel Spaß und Freunde zu haben, sondern oft auch Besorgn,nis, wenn’s dem tierischen Lebensgefährte mal nicht so gut geht. Nicht selten führt teure, unter Umständen auch tierlebenslängliche Medikamentierung dazu, dass viele Felle, Federn, Schuppen, Panzer usw. ausgesetzt, in den Tierheimen abgegeben oder eigenhändig zu Tode gequält werden, weil sich die Besitzer die medizinische Versorgung schlicht nicht (mehr) leisten können oder wollen. – Ein Charakterzug, den es an dieser Stelle nicht zwingend zu kommentieren gilt, soll sich jeder seine eigene Meinung darüber bilden. Die finanzielle Belastung bei Krankheit, Erkrankung oder Unfall eines Hund

Vergiftungsrisiko Schokolade

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Im Januar 2012 verfasste ich den ersten Eintrag zum Thema Schokolade ist Gift für Hunde, weil… und knapp zwei Jahre später, trotz aller Kenntnis über das toxische Potential von Schokolade sowie der berühmt-berüchtigten Unberechenbarkeit von Tieren, muss ich mir nun selbst den Schuh anziehen, meinen Hund in Gefahr gebracht zu haben. Dieser Blogeintrag soll deshalb nicht nur zur weiteren Aufklärung dienen, sondern zugleich auch Warnung für all diejenigen sein, die sich entweder - immer noch nicht – der Vergiftungsgefahr bewusst sind, die von Schokolade ausgeht oder ihre Hundehaltung - wirklich! – derart im Griff haben, dass sich etwas anderes Schlimmes einschleichen kann: Routine! Zur Geschichte: Nach meiner Erfahrung mit dem Messie-Haus vor fast einem Monat, mistete ich kurz da

Mini-Tipps für die Hundehaltung [Teil 3]

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[Bilder folgen] Wer sein Fell aus Edelstahl-Näpfen trinken lässt, kennt von Zeit zu Zeit sicher die Kalk-Problematik oder wird sie noch kennen lernen. Es spricht natürlich nichts dagegen, das Trinkwasser für sein Tier vorab durch einen Filter laufen zu lassen oder ihm stilles Mineralwasser statt Leitungssaft zu geben. – Jeder wie er mag und meint. Ich mache bzgl. "Hund wässern" kein großes Trara: Wasserhahn auf und Fertig. 1 L Leitungswasser ist zudem (man glaubt es kaum) günstiger als 1 Liter gekauftes Mineralwasser. Wenn unsere Edelstahlnäpfe nach einer Weile zu verkalkt aussehen, greife ich zur Essig-Essenz mit 25% Säuregehalt, schütte davon soviel in den Napf, dass der Boden bedeckt ist und gieße den Rest vom Napf mit gut warmen Wasser auf. – Kaltes geht zwar auch, doch mit

Offener Brief zum „Schutz der Privatsphäre“, „Schutz der Freiheit“ – zur Hundesteuer – an die PolitikerInnen, Hunde- und Pferdehalter sowie weitere Tierfreunde in diesem Land

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Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich (CSU) in Interviews am 12.7.13, während seines Aufenthalts in den USA zur Spähaffäre: ..., dass es in Deutschland, aber in Europa insgesamt, eine hohe Sensibilität beim Thema Schutz der Privatsphäre und Schutz der Freiheit gibt. (n-tv) … Mir war es wichtig und ich glaube, dass es gelungen ist, zu sensibilisieren […], dafür, dass dieses Thema Schutz der Privatsphäre in Deutschland einen ganz ganz hohen Stellenwert hat, in der Öffentlichkeit eine wichtige Rolle spielt und dass das nicht ein Thema ist, das man auf die leichte Schulter nehmen darf. (N24) Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Sehr geehrter Herr Bundespräsident Gauck, sehr geehrter Herr Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich, sehr geehrt