Donnerstag, Oktober 29
Shadow

Snackball Boomer von Karlie

Am Osternwochenende im Internet gestöbert und Heute ist er schon da: der Snackball namens Boomer von Karlie. Ein Riesending sag ich euch! Vor allem wenn man maximal Knie hohe Felle um sich hat.

Mit knapp 11cm Durchmesser und 466 Gramm Gewicht, besteht Boomer (laut Hersteller) aus sicherem und extrem robustem Vollgummi.

Die Befüllung von Boomer ist sehr einfach: auf der einen Seite ist ein, durch eine viergeteilte Gummimembran abgedecktes Loch, durch das man die Futterstücke in den Ball schiebt (siehe roter Ball).

Durch ein eingebautes Labyrinth werden die Futterstücke beim Rollen von einer Wand zur Nächsten geschoben, sodass sie irgendwann bei der kompletten Öffnung raus kommen (siehe blauer Ball).

Das Einzige, das sich Karlie hätte sparen können, ist, den Snackball mit Vanillearoma zu parfümieren.

Der Duft ist zwar nicht sonderlich penetrant, doch selbst für eine Menschennase wahrzunehmen – wie muss es dann erst bei den Hunden ankommen, die einen millionenfach besseren Geruchssinn haben als wir?!

Ein neues Spiel, bei dem es wieder um Futter geht?

Ohne Frage und Zweifel war das genau Pandas Ding, denn er ging sofort ab wie ein Irrer, als die befüllten Bälle “zum Abschuss” frei gegeben waren.

Gino war das alles erst mal wieder viel zu viel Wirbel und Sam schien etwas verunsichert, an welchen Ball er nun denn ran konnte? Panda war einfach wieder überall zur gleichen Zeit. Unglaublich!

Um Gino für diesen Ball zu begeistern, musste ich wieder auf Engelszungen umschalten und irgendwann beschloss er, sich den Blauen zu schnappen, ihn auf seinen Platz zu tragen, um ihn dort in aller Ruhe “zu studieren”.

Das war natürlich nicht Sinn der Übung, sodass ich ihm den Ball wieder weg nahm, worauf er (vermenschlicht gesehen) eine fragende Mine aufsetzte: Hab ich was falsch gemacht?

In gewisser Weise schon. Ein Snackball soll ja eigentlich dazu dienen, sich sein Futter durch spielen, denken und verstehen zu erarbeiten und nicht, um sich damit in sein stilles Kämmerchen zurück zu ziehen und ihn ggf. doch noch klein zu nagen.

Irgendwann schien auch Gino das begriffen zu haben: er gesellte sich wieder zu uns, legte sich in der Küche auf den Boden und je nachdem welcher Ball ihm gerade vor Nase kam, diesem widmete er sich “ganz bequem”.

Gino ist echt eine Marke für sich.

Auch wenn derzeit drei Hundefelle mein Leben auf den Kopf stellen, entschied ich mich nur für den Kauf von zwei Snackbällen, was die Sache an sich (bis Sam sein Zuhause gefunden hat) etwas verkompliziert.

Um den Großen die Chance auf ein ruhiges Erkunden und Spielen mit dem Snackball zu ermöglichen, versuchte ich irgendwann Pandas Bewegungsraum einzuschränken, was mir allerdings nur bedingt gegen den kleinen, futtergeilen, aufgedrehten Teufel gelang, sodass ich ihn über kurz oder lang nicht nur in seiner Bewegungsfreiheit blockierte, sondern ganz fest hielt.

Laut zooplus.de gilt für den Snackball ein UVP von knapp € 19,-.

Wäre er derzeit nicht im (angeblichen) Angebot von ca. € 8,50, hätte ich ihn nicht gekauft und schon gar nicht gleich zweimal.

*in diesem Sinn* viel Spaß beim gemeinsamen Spiel!
eure Sandra

Nachtrag, Freitag, 27.04.: Der Snackball ist kinderleicht zu reinigen: einfach in die eigentliche Ausgangsöffnung warmes Wasser laufen lassen, beide Löcher mit den Händen zu halten, ordentlich schütteln und wieder ausgießen. – Auf gar keinen Fall irgendwelche Putz- oder Spülmittel dazu tun!!

Was sonst, außer ein bisschen “Trockenfutterstaub” und etwas Hundespeichel soll denn drin und dran sein?!

Dank meiner ‘Connection’ zu Dog & Walk konnte ich mir ein vergleichbares Modell von Trixie mal genauer ansehen: außer, dass er von seiner geringeren Größe her handlicher ist, ist der Rest völlig indiskutabel und sein Geld nicht wert.

Was die Befüllung betrifft, mache ich es mir mittlerweile etwas einfacher: ich stecke die Futterstücke von der offenen Seite hinein und transportiere sie durch Schütteln zur Geschlossenen; in der Hoffnung / Vermutung, auf diesem Weg die eigentliche Füllseite mit Membrane vor Ausleierung zu bewahren.

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