Sonntag, April 18
Shadow

AfD: die wahrscheinlich multikulturellste Partei ever

Den „etablierten“ Parteien gehen kurz vor der Landtagswahl (mal wieder) ganz offensichtlich die Hintern auf Grundeis und auch unsere regionale Wochenzeitung lässt nicht lange auf sich warten, mit ins „gute“ Horn zu blasen …. *lächel*

Letzte Woche holte ich, eher gelangweilt-genervt, die (kostenlose) Wochenzeitung aus dem Kasten. Mein üblicher Griff: Beilagen raus, diese gleich in die Papiertonne, die Zeitung in ein Fach, wenn man mal was zum unterlegen oder verpacken braucht. Lesen? Sogar vor Corona nur selten, maximal überflogen.

Doch dieses Mal war alles anders! Mit großer, positiver Überraschung fiel mir die Beilage eines Thorsten Otterbach in die Finger und wie – für „westliche“ AfD-Verhältnisse – gewohnt: Klare Fakten, sachliche Argumente, versiert recherchierte bzw. 1:1 wiedergegebene Daten. – Wie es sich eben für eine, den „Traditionellen“ unbequemen, weil ehrliche, gerade, direkte und offene Partei gehört. Begleitet von einer attraktiven, frischen, sympathischen Erscheinung … Mehr geht eigentlich nicht!

Meine erste Reaktion: ich schrieb Herrn Otterbach eine Mail, gratulierte ihm sowie seinem Team von Herzen zu dieser wirklich sehr gut durchdachten und sehr gut gemachten Aktion. – Von den Altparteien kann man dies ja nicht immer, wenn überhaupt mal, behaupten.

Dass „den üblichen Verdächtigen“ das souveräne, sachlich-fachlich starke Auftreten der AfD (Ausnahmen bestätigen immer und überall die Regel!) zunehmend schwerer im Magen zu liegen scheint, ist meiner Meinung nach ganz klar daran zu erkennen, dass die AfD seit gestern bundesweit vom Verfassungsschutz unter Beobachtung genommen wurde. – Danke, für diesen Schenkelklopfer in der doch eher trostlosen Coronazeit!

Anders ist es fast nicht zu erklären, warum ausgerechnet vor einer (Landstags)Wahl der Zirkus um die AfD neue Fahrt aufnimmt.

Um ja nicht in „dieselbe Schiene“ geschoben zu werden, die weiße Weste *hüstel hüstel* nicht zu beflecken, behauptet die regionale Wochenzeitung eine Woche später, die Wahlbeilage von Thorsten Otterbach habe … klare Reaktionen ausgelöst. – Bei mir auch: ganz klare Reaktion: top gemacht!

Die Wochenzeitung geht aktuell selbst auf dem Zahnfleisch, doch statt einfach unternehmerisch zu denken – die AfD ist und bleibt eine anerkannte, den Grundsätzen entsprechenden, demokratisch gewählte sowie arbeitende Partei! – macht sich die Redaktion nun „gut wichtig“: Die Einnahmen aus der Beilage werden gleich an drei Projekte gegen Rassismus, Vorurteile und für Vielfalt gespendet! – Leute, schön blöd, so „gut“ zu sein!

In keinem Punkt, keinem Komma, keinem Apostroph, ja nicht einmal in einem i-Tüpfelchen, geschweige denn in irgendeinem Trema [Pünktchen über Umlaute] findet man auch nur einen Hauch von Hetze, Vorurteilen oder Einfalt – macht Euch über den Link zur AfD-Wahlzeitung Seesicht, am Ende des Beitrags, Euer eigenes Bild!

Wohl nicht von ungefähr sang Reinhard Mey schon 1996: Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: „Halt‘ du sie dumm, ich halt‘ sie arm!“ (Lied: Sei wachsam)

Als nächstes darf man sich kommende Woche „deshalb“ nun nicht nur auf eine ‚ganze Seite für Vielfalt und gegen Vorurteile‘ freuen *räusper*, ein weiterer Bettelartikel um Spenden für „freien Journalismus“ in Coronazeiten wird voraussichtlich auch nicht lange auf sich warten lassen…

Wer sich wirklich mit der AfD auseinander setzt, wird merken, dass diese multikultureller, toleranter und offener als jede andere Partei Deutschlands ist.

Um nur ein paar, der ohnehin öffentlichen Beispiele zu nennen: ein Prof. Dr. Meuthen in dritter Ehe mit einer Russlanddeutschen aus Sibiren verheiratet hier, eine lesbische Weidel mit eingetragener Partnerschaft und Kindern dort, ein Achille Demagbo, deutscher Politiker & Dolmetscher beninischer Herkunft, heute Mitglied der AfD Berlin (Gründundsmitglied & Vorsitzender des Kieler AfD-KV, Mitglied im AfD Landesvorstand SH) da … Und selbst ich kenne mehr Leute mit ausländischen Wurzeln, die ihr Stimmkreuz bei der AfD machen, als jene „die schon länger hier leben“.

Die Ausreisser im Osten? Naja, solche gibt es doch immer und überall. Sie fallen nur selten auf, weil sie – bei den „Etablierten“ – in der Mehrheit sind, wodurch es als „normal“ angesehen wird. Siehe Merkel & Konsorten. Und wie es sich schon im Kindergarten bewiesen hat: je mehr Aufmerksamkeit die Klassenclowns erhalten, umso wichtiger nehmen sie sich nicht nur, sie werden auch nervend störender.

Deshalb ist noch lange nicht das jeweilige Ganze schlecht! Es sei denn natürlich, Andere (in diesem Fall die „guten Altparteien“) fühlen sich in ihrem sich Winden, Täuschen, Beschönigen, in ihrer Rhetorikakrobatik (damit es auch ja keiner versteht, wie verarscht man eigentlich wird) nicht nur gestört, sondern ganz klar bedroht.

Was mich so an Thorsten Otterbachs Wahlwerbe-Aktion beeindruckt hat? Wie es sich für eine „böse, böse“ AfD-Sympathisantin gehört, möchte ich Euch diese Erkenntnis selbst überlassen – „Wir“ haben Gehirnwäsche und Dauersuggestion nicht nötig …:

>>> Webseite von Thorsten Otterbach <<<

Seesicht – Die AfD Wahlzeitung 210224 (pdf)

Wahlwerbespot

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.