Tiersch[m]utz

1000 Kühe Stall in Ostrach-Hahnennest – Geht gar nicht!

Gesellschaft & Politik, Tiersch[m]utz
Da ich immer noch nach den "richtigen" Worten suche, um dieser *piep*, diesem *piep* meine tiefste Verachtung auszusprechen, möchte ich an dieser Stelle vorerst nur mit Infomaterial der Bürgerinitiative gegen den gewerblichen 1000-Kühestall in Hahnennest aufwarten. Durch Klick auf die jeweilige Grafik vergrößert sich diese, um es deutlich lesen zu können.     Homepage für weitere Informationen und zur Verfolgung des Verfahrens: pfullendorf.bund.net Kontakt zur BI gegen den 1000 Kühestall : keine-massentierhaltung@gmx.de V.i.S.d.P.: A. Waibel, Rossmarktgasse 4, 88630 Pfullendorf Spendenkonto, um weitere juristische Schritte durchführen zu können: BUND Pfullendorf, Kennwort: "Kuhstall", Volksbank Pfullendorf DE62 6909 1600 0000 8048 00    BIC: GENODE61PFD Auch wenn mir s

Stadttaubenprojekt Frankfurt e.V.

Alltägliches, Gesellschaft & Politik, Tiersch[m]utz
     Im Rahmen meiner Tätigkeit bei der hiesigen Wildtierhilfe führe ich von Zeit zu Zeit auch "besondere Einsätze" durch, die mit vielen Kilometern und langen Fahrten verbunden sind. Letztes Wochenende hatte ich neben der Aufgabe, vorallem die Ehre eine Einrichtung zu besuchen, deren Existenz mir bislang nur per Internet bekannt war und ich mich schon mal fragte, ob es das wirklich gibt? : das Stadttaubenprojekt Frankfurt e.V.. Ähnlich wie bei mir, waren auch für Gudrun Stürmer (Projektinitiatorin und 1. Vorsitzende des Vereins) Vögel nie ein echtes Thema; während meine Ambivalenz auf einem Kindheitsding gründet, war Gudrun zu sehr Katzenmensch. Ihrerzeit, vor über dreißig Jahren, in Frankfurt unterwegs, stieß Gudrun auf eine verletzte Taube, an der sie schlichtweg nicht ein

Immer auf die Klein(st)en – Hamsterhaltung

Alltägliches, Hamsterhaltung, Tiersch[m]utz
Es gibt Dinge im Leben, die einem so gar nicht liegen und bevor der Schuss - vorprogrammiert - nach hinten los geht, lässt man lieber konsequent die Finger davon. Dann wiederum gibt es Situationen, denen man schlichtweg aus dem Weg geht oder zu gehen versucht, weil man eigentlich keine Ambition dafür hegt (ein Termin, eine Party und ähnliches), welche sich allerdings, wenn man sich doch darauf eingelassen hat, als sehr positiv entwickeln. Im Nachhinein muss man sich eingestehen: hätte man diese Erfahrung verpasst, wäre es doch sehr bedauerlich gewesen. - Wer kennt es nicht? Die "Partys", deren "Einladungen" ich seit meiner Jugend immer ausgeschlagen hatte - zumindest wenn es darum ging, die Versorgung und damit die Verantwortung für "Kleinzeug" zu übernehmen - liefen unter den Motti Vög

Tierheim Süderstraße in Hamburg: Geht’s noch?

Alltägliches, Gesellschaft & Politik, Hundehaltung, Katzenhaltung, Tiersch[m]utz
"Man hört oder liest davon immer nur und hält alles für einen schlechten Witz. Nie im Leben käme man darauf, mal selbst da hinein zu geraten oder Jemand, der einem nahe steht." Mit diesen Worten verabschiedete sich heute morgen meine Hundebekanntschaft Oliver nach dem gemeinsamen, sich zufällig ergeben habenden Spaziergang und ich steuerte Kopf schüttelnd die Haustüre an. Welchen Knopf hatte dieses Mal gedrückt, um in diesem falschen Film zu landen? Was ist geschehen? Olivers Mutter Beate, rüstige 70+, sehr hundeerfahren, nicht nur das Herz am rechten Fleck, sondern auch mit jeder Menge Verstand gesegnet, hatte im Mai vom Tierheim in der Hamburger Süderstraße einen ebenfalls betagten, doch altersentsprechend aktiven Ridgeback-Labbi-Mix namens Caruso übernommen, mit dem sie drei Mo

Junge Ringelnatter erkennen

Alltägliches, Tiersch[m]utz
43 Jahre bekam ich nie eine heimische Schlangenart zu Gesicht, sodass ich hierüber nur von Hören-Sagen-Lesen leben musste - schade, dass es sich mit den Vollpfosten in der Gesellschaft nicht ähnlich verhält. Bei einem heutigen Waldspaziergang wäre ich beinahe auf eine kleine Schlange getreten, die mittig auf dem Weg lag und erst mal keinen wirklich fitten Eindruck machte. Ein neuer, noch nicht angespitzter Bleistift war größer und dicker ... Ich gehöre zu den seltenen Modellen der humanoiden Spezies, das keine Angst vor Schlangen hat, bis vor einigen Jahren selbst Kornnattern hielt, in dieser Zeit auch zwei kranke Tiere aus schlechter Haltung rausholte und aufpäppelte. Das Tier zu meinen Füßen anfassen war also nicht das Problem, es zu bestimmen und den sichtbaren Zustand richtig

Ausgewachsene Feuersalamander …

Alltägliches, Hundehaltung, Katzenhaltung, Tierhaltung Sonstige, Tiersch[m]utz
... können auch Hunden und Katzen gefährlich werden: Die Begegnung mit einem Feuersalamander in freier Wildbahn, kommt einem Naturerlebnis der ganz besonderen Art gleich und um dies zu erleben, muss man entweder Nachts oder tagsüber während bzw. direkt nach starkem Regen in Gebieten mit Laubmischwäldern unterwegs sein. Je nach Quelle, wird seine Körperlänge mit 14 bis 24cm angegeben und wie es mir damals erschien, sind sich diese Tiere ihrer Gefährlichkeit sehr wohl bewusst: ihre Gangart wirkt extrem “cool”, ist sehr gemächlich (fast schon arrogant), in dem Wissen, dass sie als erwachsene Modelle keine natürlichen Fressfeinde haben. – Und wer sonst meint, sich an ihnen vergreifen zu müssen: Pech gehabt, selber schuld Außer der berühmten schwarz-gelb gefleckten Wildvariante

Zivilcourage für Tiere

Alltägliches, Gesellschaft & Politik, Tierhaltung Sonstige, Tiersch[m]utz
Ganz ehrlich? Ich würde mir weder begegnen, noch mich mit mir anlegen wollen, wenn hilflose Tiere durch mich – vorsätzlich - in eine Scheißsituation geraten... Durch puren Zufall geriet ich letzte Woche in ein neues “Drehbuch” bzgl. nicht tiergerechte Haustierhaltung und ich kann eigentlich nur dazu sagen: Oh oh, wehe wenn die Zeller davon Wind bekommt und sich bzw. dem Tier / den Tieren zu helfen weiß... In der Arbeit nahm ich den Anruf einer Dame entgegen, die sich als ehemalige Vermieterin eines Kollegen vorstellte und die miteinander – nennen wir es mal – “Mietstreitigkeiten” haben, welche bis zum gerichtlichen Räumungsurteil gingen. Vor etwa sieben Wochen siedelte besagter Kollege mit seiner Familie und einem überfetteten Retriever in eine Wohnung nahe der Firma über, bezo

Auslands-Tiersch(m)utz: Ich habe fertig! [Teil 2]

Alltägliches, Hundehaltung, Katzenhaltung, Tierhaltung Sonstige, Tiersch[m]utz
<< Teil 1 Bilder im Internet, die auf Fliesenboden liegende, zugedeckte Hunde in Rumänien oder eine stark mitgenommene Katze mit beidseitig verstümmelten Vorderpfoten in Russland zeigen – um nur zwei Beispiele zu nennen und sofern sie der Aktualität sowie Wahrheit entsprachen – mit der Heischerei nach Sach-, vor allem aber Geldspenden, um diesen “armen Tieren” zu helfen, sie nach Deutschland bringen, sie besser medizinisch versorgen, ggf. Prothesen anfertigen lassen zu können. Dass es sich bei den Hunden um vollständig gelähmte Tiere handelte, erfuhr man erst, wenn man sich den Text übersetzen ließ und Prothesen für eine stark traumatisierte, “durch den Wolf gedrehte” Katze … Bei derartigen Extremfällen sollte die Erlösung als einzig wahre Hilfe in Betracht gezogen werden, wü

Auslands-Tiersch(m)utz: Ich habe fertig! [Teil 1]

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Nach etwa 10-jähriger, vielseitiger, aktiver Unterstützung, direkten und indirekten Erlebnissen in Sachen “organisiertem Auslands-Tierschutz”, ist es mein Anliegen, an dieser Stelle ein Resümee zu ziehen, welches mich letztendlich dazu bringt, meinen Hut zu nehmen und mich aus dieser Szene zu verabschieden, treffender gesagt: mich hiervon zu distanzieren. 1998, als sich eine Freundin meiner Familie einen jungen Pointermix aus Griechenland per Flugzeug kommen ließ, dachte ich noch nicht sonderlich über Auslands-Tierschutz nach. Dass man Tieren (wo auch immer) mit Respekt gegenüber treten, sie ihrem Zweck und etwaigen Nutzen entsprechend ordentlich behandeln soll, dieser Grundsatz wurde mir von Kindesbeinen an vermittelt, sodass ich im Lauf meines jungen Lebens Jeden und Alles erst

Qui–Qua–Quappi: Hilfe für Kaulquappen

Tiersch[m]utz
Vielleicht sollte ich mich mal ernsthaft damit auseinander setzen, mein Fell weg zu geben, damit ich dadurch nicht (auch) immer wieder in Situationen gerate, in denen ich fast nicht anders kann und mir Aufgaben stelle, an die ich ohne Fell nie geraten würde … Vielleicht sollte ich mich aber auch einfach damit zufrieden geben und dazu stehen, dass ich bin, wie ich bin. Für unser heutiges Mittagsgassi wählte ich eine Route, die wir ungefähr jedes zehnte Mal bei unseren Waldbesuchen gehen, dementsprechend uninformiert war ich über die aktuellen Geschehnisse auf dieser Strecke. Wir gingen einen typischen Waldwirtschaftsweg entlang, als wir an einer Pfütze vorbei kamen, in der sich eine Riesenmenge von kleinen, schwarzen Kaulquappen ohne Beine tummelte. Mehr auf mein Fell konzentriert,