Mittwoch, Februar 21
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Schlagwort: Anschlussheilbehandlung

Reha mit Hund

(Mein) Brustkrebs, Alltägliches, Empfehlungen, Gesellschaft & Politik, Hundehaltung
Dass (Haus)Tiere einen positiven Einfluss auf die körperliche und seelische Gesundheit von Menschen haben, ist vielfach belegt; allen voran gilt dies für Hunde. Nicht nur unter meinen Leute daheim, auch in der aktuellen Reha zeigt sich immer wieder, dass Reha mit Hund noch nicht so bekannt ist. Im Normalfall erhält man vom Sozialdienst der operativen Klinik den Tipp auf die Option, sich von seinem besten Freund auf vier Pfoten zur Rehamassnahme begleiten lassen zu können. - So kam auch ich 2017 darauf. Wer nach einem gesundheitlichen Höllenritt in Reha möchte oder muss, diese aber aufgrund seines Hundes glaubt, nicht wahrnehmen zu können, dem sei gesagt: Doch, das geht! Immer mehr Reha-Kliniken kommen (fast) von selbst drauf, dass und wie wertvoll Reha mit Hund ist. Nicht zu vers...

Mein Brustkrebs – Deckel druff.

(Mein) Brustkrebs, Alltägliches, Gesellschaft & Politik
Mit einschließlich Heute liegen 1 Jahr, 3 Monate, 6 Tage oder: 66 Wochen und 1 Tag oder: 463 Tage oder: 11.112 Stunden oder: 666.720 Minuten oder: 40.003.200 Sekunden eines Lebensabschnitts hinter mir, den ich nur meinem schlimmsten Feind und / oder rücksichtslosen Mit-Erdlingen gönnen würde. Nach meiner Krebstherapiestrecke (inklusive Zahnwurzel-OP, Darmspiegelung, Karpaltunnel-OP - wenn schon, denn schon) war ich doch recht froh, mich Ende Februar für drei Wochen in Reha verabschieden und dabei von meinem Haustier begeleitet werden zu können. Wenn man zurück blickt, dass man seitens des Sozialdienstes im Krankenhaus, noch bevor die eigentliche Krebstherapie überhaupt startet, mit Info belagert wird, die erst in der Zielgeraden zum Tragen kommt, dürfte es nicht sonderlich verwundern...

Wiedereingliederung ins Arbeitsleben nach langer Krankheit

(Mein) Brustkrebs, Alltägliches, Gesellschaft & Politik
Wenn du denkst, es geht nicht Mehr, kommt von irgendwo – unter Garantie – der nächste Systemirrsinn daher. So … ja … hm … Was soll ich sagen? Wie sehr ich meine Arbeit mochte, lässt sich vielleicht damit zeigen, dass ich bis einen Tag vor der offiziellen Krankschreibung und dem ersten Krankenhausaufenthalt zur Arbeit ging und mich nur recht widerwillig damit abfinden wollte, jetzt erst mal nicht mehr täglich hier sein zu können. Mit einer Mischung aus den Umständen entsprechend mulmig und doch irgendwie frohen Mutes, ich konnte und sollte nach meiner erfolgreichen Schlacht gegen den Krebs wieder kommen, verabschiedete ich mich von meinen Chefs, "meinen" Hebebühnen, "meinem" hellblauen Druckluftschrauber, "meinen" Räderlagern, "meinem" Altreifenstapel, "meinem" Spind, von "meinem" ...