Schlagwort: Hegau

Vogelpflegestationen zum Aussterben frei gegeben

Alltägliches, Gesellschaft & Politik, Tiersch[m]utz
Offener Brief zum Rücktritt der St. Galler Vogelpflegestationsleitung von Yvonne Bütehorn-von Eschstruth, Bio-Top e.V. – Vogelpflegestation und Wildtierhilfe Hegau-Bodensee, D-78269 Volkertshausen Wir sind dann mal weg! – Vogelpflegestationen trotz ethischer Notwendigkeit zum Aussterben frei gegeben. Über 50 Jahre engagiere ich mich nun schon im Naturschutz und betreibe zusätzlich eine Pflegestation für in Not geratene heimische Wildvögel. Menschliche „Zivilisationsbedürfnisse“ (Umweltgifte, Zersiedlung, Überbauung, steigender Verkehr, intensive Land- und Forstwirtschaft, Sanierung und Modernisierung von Gebäuden, hohe Katzenpopulationen usw.) bringen alle heimischen Wildtiere durch den stetig steigenden Überlebensdruck derart in Bedrängnis, dass bspw. die Einlieferungsquote in u

Der Mensch: das *piep* de luxe

Alltägliches, Gesellschaft & Politik, Hundehaltung, Katzenhaltung, Tierhaltung Sonstige, Tiersch[m]utz
Ich erinnere mich zumindest noch daran, wie ich zwischen Kindheit und Jugend steckend eine Sendung sah, in der Kinder- bzw. Jugendgruppen mit relativ einfachen und doch lehrreichen Aufgaben gegeneinander antraten. Eine dieser - wie es heute heißt - "Challenges" forderte sinngemäß: Gehe durch deine Stadt und fotografiere das größte und schlimmste Raubtier. Die meisten Gruppen steuerten gleich den Zoo an und schließlich gab es eine Gruppe, die viele Passanten auf einem großem Platz baten, sich gemeinsam für das Foto aufzustellen... Was Heute, mit all den perfekten, guten und vorallem besseren Zeitgenossen undenkbar ist: ohne Theater erklärten sich die Meisten, weil die paar Minuten Zeit habend, dazu bereit. Auch wenn sich dieses "Spiel" damals in meinen Kopf einbrannte und mich vermu

Abzockfalle: Maklerprovision

Alltägliches, Gesellschaft & Politik
Wer sich auf Wohnungs- bzw. Mietersuche befindet (befand), gerät unter Umständen an das ein und andere skrupellos-dubiose Maklerwesen, das einen extrem gekonnt über den Tisch zu ziehen weiß und dann neben der menschlichen Unwissenheit, meist nur noch auf den Zeitfaktor hoffen braucht. Während momentan viele Haus- und Wohnungsbesitzer ihre Immobilie entweder schnell noch gut verkauft oder vermietet wissen wollen (bevor irgendwann im ersten Halbjahr 2015, die geänderten Mieterrechte und Maklergesetze in Kraft treten), vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendwo in Deutschland ein ordentlicher Wohnungssuchender oder auch Immobilien(ver)käufer von einem unseriösen Makler – teils aus purer Bequemlichkeit, teils aus echter Unwissenheit heraus – um mehrere Hundert T€uro gebracht wird. Hat m

zu Besuch bei der Wildtierhilfe Bio-Top e.V.

Alltägliches, Gesellschaft & Politik, Tiersch[m]utz
Bio-Top e.V. – Jetzt mal Butter bei die Wildtiere! Etwas über 3 Wochen sind nun vergangen, seitdem ich die Mädels von Bio-Top e.V., ihre Arbeit und einige ihrer Schützlinge in Volkertshausen kennen lernte. (Vorgeschichte siehe Hier.) An sehr vielen Enden und Ecken hakte es damals enorm, da Yvonne und Ines, trotz ihrer nicht nur bundesweiten, sondern auch Grenzen übergreifenden Bekanntheit zwar jede Menge Arbeit in Form von Findlingen, jedoch kaum Unterstützung durch weitere Spenden, allerdings noch weniger durch aktives Engagement erhielten. Nicht zu wissen, ob und wie man den Umzug der alten Station an den neuen Standort wuppt, auf engstem, improvisiertem Raum eine fachliche Versorgung der zahlreichen Schützlinge zu garantieren versucht, die vielen “Nebensächlichkeiten” paral

Wildtierhilfe Bio-Top e.V. in Volkertshausen

Alltägliches, Gesellschaft & Politik, Tiersch[m]utz
Tierschutz mit Hirn und Herz und “das Außergewöhnliche” gefällig? Hört man Tierschutz, kommen den Meisten Hunde und Katzen (dem Ausmaß einer Epidemie gleichsetzbar aus dem Ausland reingekarrt) in den Kopf… Doch wie steht es eigentlich mit der Lobby für unsere eigenen Wildtiere? Auch wenn meine Hilfe Igel Freitag im Februar 2009 keine Überlebenspunkte brachte, so bin ich mir der Notwendigkeit des Wildtierschutzes doch sehr bewusst. Dass es mich diesmal mit Federvieh traf, verdanke ich meinen Nachbarn, die heute Abend bei mir vor der Wohnung standen und aufgrund ihrer zwei Katzen nicht so recht wussten, wohin mit dem, am Rand der Bundesstraße zwischen Engen und Bargen gefundenen Federzwerg. Mit Schnabelträger eigentlich nicht so wirklich bewandert, fiel mir erst nichts Bess

Qui–Qua–Quappi: Hilfe für Kaulquappen

Tiersch[m]utz
Vielleicht sollte ich mich mal ernsthaft damit auseinander setzen, mein Fell weg zu geben, damit ich dadurch nicht (auch) immer wieder in Situationen gerate, in denen ich fast nicht anders kann und mir Aufgaben stelle, an die ich ohne Fell nie geraten würde … Vielleicht sollte ich mich aber auch einfach damit zufrieden geben und dazu stehen, dass ich bin, wie ich bin. Für unser heutiges Mittagsgassi wählte ich eine Route, die wir ungefähr jedes zehnte Mal bei unseren Waldbesuchen gehen, dementsprechend uninformiert war ich über die aktuellen Geschehnisse auf dieser Strecke. Wir gingen einen typischen Waldwirtschaftsweg entlang, als wir an einer Pfütze vorbei kamen, in der sich eine Riesenmenge von kleinen, schwarzen Kaulquappen ohne Beine tummelte. Mehr auf mein Fell konzentriert,

Veterinär-medizinische Fehldiagnosen. Oder: wenn Hochmut zum Bumerang wird. *Bonus*

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Erwartungsgemäß war die gegen mich gestellte Strafanzeige (s. Seite 5 unten) ein niederer Versuch, mich kleinen, dummen, jedoch ersten, wehrhaften Patentientenbesitzer um jeden Preis sowie mit allen Mitteln in die Schranken zu weisen und damit vermeintliche Größe und / oder Macht zu demonstrieren. Wagt es der Pöbel (also ich) doch tatsächlich, sich mit altem, italienischen Landadel anzulegen, der alterstechnisch nicht nur ein Elternteil von mir sein könnte, sondern zudem noch eine studierte Laufbahn vorweisen kann. *ts ts ts* Blöd nur, wenn man sich hierbei nicht nur bzgl. der zeitlichen Passung vergaloppiert (die Strafanzeige ging 8 Tage vor der Urteilsverkündung bei der Polizei ein) und sich dadurch selbst dessen schuldig macht, was man dem Anderen versucht anzukreiden, sondern

Veterinär-medizinische Fehldiagnosen. Oder: wenn Hochmut zum Bumerang wird. (Teil 5 / 5)

Alltägliches, Hundehaltung, Tierhaltung Sonstige
Eine gedulds- und nervenzerrende Odyssee neigt sich ihrem Ende zu: Heute war die letzte, mündliche Verhandlung vor der Urteilsverkündung am 21.8. und so wie ich es als Laie verstanden habe, sieht es für uns gar nicht schlecht aus. Wie mein Anwalt stark vermutete und mich damit erneut darin bestätigte, den vor zwei Jahren eingeschlagenen Weg durchgestanden zu haben, war dem Richter das Sachverständigengutachten Aussage genug, den Sachverhalt auf den Punkt zu bringen. Der Richter rügte das Verhalten der Gegenseite. Vor allem, was von dieser nach dem angeordneten Gutachten – weiterhin – von sich gegeben wurde, fand er (mit meinem Worten ausgedrückt) absolut daneben. *wie wahr, wie wahr* Apropos Gegenseite: die erschien erst gar nicht, sondern ließ sich durch einen Unterbev

Veterinär-medizinische Fehldiagnosen. Oder: wenn Hochmut zum Bumerang wird. (Teil 4/ 5)

Alltägliches, Hundehaltung, Tierhaltung Sonstige
Hm, tja … Was soll man dazu sagen? … nachdem man sich vom ersten Lachanfall und ungläubigen Kopfschütteln erholt hat … Wie bereits geschrieben, bedurfte es mehrere Anläufe, einen geeigneten Sachverständigen zu finden: Nr. 1 erklärte sich aufgrund seiner Vorstandschaft bei der Tierärztekammer als befangen. Nr. 2 und Nr. 3 befanden sich selbst als nicht fachlich genug und verwiesen jeweils unabhängig voneinander an jene Kompetenz, bei der Gino schließlich im März untersucht wurde. Hiervon versuchte uns die Gegenseite (aus gutem Grund?) abzuhalten: [Zitat aus dem gegnerischen Schreiben vom 10.02.12] … wird mitgeteilt, dass kein Bedarf für den Gutachtervorschlag der Klägerseite besteht, da bereits Prof. Dr. Dr. [Name] als Gutachter vom Gericht bestellt wurde. [Zitatende]

Veterinär-medizinische Fehldiagnosen. Oder: wenn Hochmut zum Bumerang wird. (Teil 3/ 5)

Alltägliches, Hundehaltung, Tierhaltung Sonstige
Ich konfrontierte Fr. Dr. P. telefonisch mit diesem Befund, worauf hin sofort ein Donnerwetter hoch hundert ausbrach: Nichts Anderes hätte sie von diesem Arzt erwartet, da er ihr schon längere Zeit das Leben schwer machen würde; ich ihm bloß keinen Glauben schenken soll und falls ich mich darüber öffentlich äußern sollte, ich schneller eine Verleumdungsklage am Hals hätte, als ich schauen könnte! Ihre Stimme war ein einziges sich Überschlagen von Buchstaben, bevor sie das Telefonat wutentbrannt abbrach. Diesen Ausbruch erzählte ich dem Chefarzt der Tierklinik und meinte auch, dass ich keine Lust hätte, zwischen irgendwelche Fronten zu geraten, da es mir einzig und allein um meinen Hund ging. Der Chefarzt pflichtete mir bei und erklärte mir, dass er Fr. Dr. P. nicht pers