Mini-Tipps für die Hundehaltung [Teil 3]

[Bilder folgen]

Wer sein Fell aus Edelstahl-Näpfen trinken lässt, kennt von Zeit zu Zeit sicher die Kalk-Problematik oder wird sie noch kennen lernen.

Es spricht natürlich nichts dagegen, das Trinkwasser für sein Tier vorab durch einen Filter laufen zu lassen oder ihm stilles Mineralwasser statt Leitungssaft zu geben. – Jeder wie er mag und meint.

Ich mache bzgl. „Hund wässern“ kein großes Trara: Wasserhahn auf und Fertig. 1 L Leitungswasser ist zudem (man glaubt es kaum) günstiger als 1 Liter gekauftes Mineralwasser.

Wenn unsere Edelstahlnäpfe nach einer Weile zu verkalkt aussehen, greife ich zur Essig-Essenz mit 25% Säuregehalt, schütte davon soviel in den Napf, dass der Boden bedeckt ist und gieße den Rest vom Napf mit gut warmen Wasser auf. – Kaltes geht zwar auch, doch mit warmen bzw. heißem Wasser reagieren Essig und Kalk schneller miteinander.

Dass die Essig-Essenz zügig ihren Dienst aufnimmt, erkennt man daran, dass sich entweder sofort ganze Schwaden von Kalk lösen und nach oben treiben oder man nach wenigen Stunden den Kalk mit dem Finger am Boden wegschieben kann. – Spätestens das ist der Moment, in dem man den Napf ohne viel (Kraft)Aufwand komplett reinigen kann.

Dieser Haushaltstrick stammt von meinem Opa, den er mir in Kindertagen verriet und welcher sich seitdem jedes Mal aufs Neue bezahlt macht.

Auch etwaige Mini-Roststellen (bei Edelstahlnäpfen?!) lassen sich mit dieser Methode entfernen.

Also, ruhig Finger weg von unnötigen Chemikalien, die nicht nur fern jeder Relation ein kleines Vermögen kosten, sondern von ihrer Menge her lang nicht so ergiebig sind, wie eine 400ml-Flasche Essig-Essenz für knapp über 1,-€.


Im Zusammenleben mit Hunden (und Katzen) kommt der Zeitpunkt, an dem es nötig sein wird, seinem geschätzten Fell Medikamente zu verabreichen. – Tabletten im Nassfutter zu versenken, ist kein Kunststück.

Viel interessanter wird es, wenn Flüssigmedizin auf dem Plan steht. Klar, eine nadellose Plastikspritze aufziehen, Maul auf hebeln und abgespritzt – *gähn* – wie anfänger- und neandertalerhaft zugleich, ist das denn bitte?!

Wer die Gabe von bspw. Hustensaft für beide Seiten möglichst stressfrei haben möchte, sollte bereits ab Beginn des Zusammenlebens nicht nur Fünf, sondern auch mal Sieben oder Neun oder 1573 gerade sein lassen und sein Fell hin und wieder vom Löffel essen lassen!

Was auf dem oberen Bild wie ein Fixer-Besteck für Arme anmutet, ist mal wieder das Ergebnis geradlinig-unkonventioneller Kanidenführung, Hundetrainings sowie Vierpföterüberlistung in Vollendung.

Die, die es nicht besser wissen oder jede Form von spielerisch rüber gebrachten „Anders-Sein“ für nicht hunde(halter)tauglich halten, schnappen sich im Bedarfsfall ihr angeblich ach so geliebtes Fell (Das, dem man gefälligst mit Respekt gegenübertreten soll, da es sich ja um ein Lebewesen handelt!…), quetschen es überraschungsangriffartig zwischen die Beine oder lassen es von einer weiteren Person festhalten, zwingen es, das Maul zu öffnen und flößen ihm was auch immer ein.

Alles geht meist sehr schnell, angespannt, über Maßen ernsthaft und wird trotz allen Not-to-do’s als das einzig richtige Vorgehen verkauft… – Kurz: mit unnötig negativer, labiler Energie wird dem Tier zu allem anderen Übel ebenfalls kontraproduktiv mitgespielt!

Nun, wer meinen Blog (im „schlimmsten“ Fall auch mich persönlich) kennt, weiß, dass ich für uns meist eigene Wege und Möglichkeiten entwickle, mir anvertrautem Fell einen wirklich tiergerechten, allen voran respektvollen Umgang zu bieten, statt mich allgemeinen, meist längst wieder überholten Weisheiten zu bedienen.

Sein Fell immer wieder mal – nicht ständig! – direkt aus der Futterdose mit dem Löffel zu füttern oder ihm sonst etwas Verträgliches anzubieten und ihm das Ganze als eine weitere Spielidee, als ein neues gemeinsames Abenteuer zu verkaufen, verschafft immense Pluspunkte, wenn es irgendwann darum geht, dem Hund „blöde“ flüssige Medizin verabreichen zu müssen.

Oh je, oh je, einen Hund, mit all seinen ach so gefährlichen und ekelhaften Keimen im Maul von einem Löffel aus der Besteckschublade fressen lassen?!! – Leute, kommt mal wieder runter von eurem hohen Ross! Außer, dass es (mittlerweile) Spülmittel & Co. gibt, ist so ein Hund ordentlicher und sauberer, als mancher Mensch oder habt ihr schon mal einen Hund gesehen, der im Wasser stehend pinkelt?! Sich inmitten einer Menschenmenge den Rotz aus der Nase holt oder einen fahren lässt und sich dafür am Liebsten noch feiern lassen wollen würde? Ich (noch) nicht!

Nun, zurück zum Mini-Tipp:

Hat es der Hund irgendwann verstanden (verknüpft), dass er – ohne zu Betteln oder Fordern, nur mit Erlaubnis und nach Aufforderung durch seinen Menschen! – sehr wohl auch mal etwas Essbares vom Löffel nehmen darf, ist die Gabe von bspw. Hustensaft ein wahres Kinderspiel!

Um ihm dies beizubringen, wählt man nicht die einfachste, bequemste Variante (vom Esstisch aus während den üblichen Mahlzeiten), sondern nimmt sich regelmäßig Zeit, sich – gemeinsam mit dem Hund – relaxt auf den Boden zu setzen und sich quer durch die Schränke zu futtern: sei es der Fisch aus der Dose, Gemüse aus dem Kühlfach, Sauerkraut aus der Tüte usw. – einfach von Allem etwas, das gerade vorhanden ist und Felle auch essen dürfen:

Mit liebevollem, entspannten Tonfall, wird der Hund aufgefordert, sich am Löffel zu bedienen und gelobt, wenn er der Animation nachkommt. Lob gibt es ebenfalls, wenn er sich zurück hält / zurück halten lässt und ganz Wichtig: Eine Übungseinheit immer mit einem Erfolgserlebnis für den Hund abschließen!

Wenn das „Löffelspiel“ mit Normal-Essbarem klappt, dürfte die seitens des Hundes freiwillige Einnahme von Flüssigmedizin kein Problem mehr sein. – Eigentlich ganz einfach, oder?!

Wer auf der Suche nach einem, für Hunde gut verträglichen Hustensaft ist, ist mit Monapax Saft von Klosterfrau Healthcare Group gut beraten. Ein homöopathischer Hustenstiller für Husten jeder Ursache (auch bei Keuchhusten und Bronchialkatarrh), der bereits Babys ab 6 Monaten Alter gegeben werden darf.

Die genaue Dosierung auf jeden Fall mit dem Tierarzt absprechen. Sollte dieser nicht erreichbar sein, kann man sich Pi-mal-Daumen-geteilt-durch-Auge hieran orientieren: Kleine Hunde bis ca. 5kg => max. Dosierung für Babys; Hunde bis ca. 10kg => max. Dosierung für Kleinkinder usw.


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