Gesellschaft & Politik

KÖRPERWELTEN – Körperspenden

(Mein) Brustkrebs, Gesellschaft & Politik
Mehr als ein Jahr war ich am Überlegen, wie dieses Thema gekonnt zur Sprache zu bringen ist. Obwohl sie mir Kopf brannten, so gut wie fertig auf der Zunge lagen, die Finger zucken ließen: meine Gedanken waren ums Verrecken nicht dazu zu bewegen, als Worte über die letzte Schwelle nach draußen zu gehen. Ja, auch das gibt es mal und wenn ich Eines während des Kampfs gegen Brustkrebs endgültig gelernt habe ist es: (noch mehr) Geduld zu haben. Erkrankt man an Krebs oder einer anderen chronisch werden bzw. wieder kommen könnenden, schweren Krankheit, verabschiedet sich nicht nur das bislang bekannte Leben auf Nimmerwiedersehen, man darf zudem an keiner Spenderoptionen mehr teilhaben, für die man sich bislang zur Verfügung gestellt hatte: Organe, Gewebe, Knochenmark, Blut usw.. Was einem a

1000 Kühe Stall in Ostrach-Hahnennest – Geht gar nicht!

Gesellschaft & Politik, Tiersch[m]utz
Da ich immer noch nach den "richtigen" Worten suche, um dieser *piep*, diesem *piep* meine tiefste Verachtung auszusprechen, möchte ich an dieser Stelle vorerst nur mit Infomaterial der Bürgerinitiative gegen den gewerblichen 1000-Kühestall in Hahnennest aufwarten. Durch Klick auf die jeweilige Grafik vergrößert sich diese, um es deutlich lesen zu können.     Homepage für weitere Informationen und zur Verfolgung des Verfahrens: pfullendorf.bund.net Kontakt zur BI gegen den 1000 Kühestall : keine-massentierhaltung@gmx.de V.i.S.d.P.: A. Waibel, Rossmarktgasse 4, 88630 Pfullendorf Spendenkonto, um weitere juristische Schritte durchführen zu können: BUND Pfullendorf, Kennwort: "Kuhstall", Volksbank Pfullendorf DE62 6909 1600 0000 8048 00    BIC: GENODE61PFD Auch wenn mir s

DRV Bund – berufliche Reha

(Mein) Brustkrebs, Alltägliches, Gesellschaft & Politik
Was ich in Bezug auf Wiedereingliederung ins Arbeitsleben, nach Aussage diverser Stellen beim Jobcenter und der Krankenkasse, im September 2017 noch für bare Münze nahm - und mich kurzzeitig zum Kokosnusspflücker werden ließ -, konnte bzw. kann man (im Nachhinein) getrost unter: nichts wird so heiß gegessen, wie gekocht ablegen. In meinem Fall war auch in Sachen berufliche Reha die Deutsche Rentenversicherung Bund für die so genannten Leistungen zur Teilhaben am Arbeitsleben (kurz: LTA) zuständig, was mir im Vorfeld - nicht ganz unverständlich, denke ich - die Nackenhaare "leicht" zu Berge stehen ließ. Im Land der schon länger hier Lebenden wird ja immer mehr und gerne gespart, sodass man als Betroffene[r] unter Umständen einige Kilometer Weg zu seiner zuständigen DRV Bund-Stelle hat

Stadttaubenprojekt Frankfurt e.V.

Alltägliches, Gesellschaft & Politik, Tiersch[m]utz
     Im Rahmen meiner Tätigkeit bei der hiesigen Wildtierhilfe führe ich von Zeit zu Zeit auch "besondere Einsätze" durch, die mit vielen Kilometern und langen Fahrten verbunden sind. Letztes Wochenende hatte ich neben der Aufgabe, vorallem die Ehre eine Einrichtung zu besuchen, deren Existenz mir bislang nur per Internet bekannt war und ich mich schon mal fragte, ob es das wirklich gibt? : das Stadttaubenprojekt Frankfurt e.V.. Ähnlich wie bei mir, waren auch für Gudrun Stürmer (Projektinitiatorin und 1. Vorsitzende des Vereins) Vögel nie ein echtes Thema; während meine Ambivalenz auf einem Kindheitsding gründet, war Gudrun zu sehr Katzenmensch. Ihrerzeit, vor über dreißig Jahren, in Frankfurt unterwegs, stieß Gudrun auf eine verletzte Taube, an der sie schlichtweg nicht ein

Tierheim Süderstraße in Hamburg: Geht’s noch?

Alltägliches, Gesellschaft & Politik, Hundehaltung, Katzenhaltung, Tiersch[m]utz
"Man hört oder liest davon immer nur und hält alles für einen schlechten Witz. Nie im Leben käme man darauf, mal selbst da hinein zu geraten oder Jemand, der einem nahe steht." Mit diesen Worten verabschiedete sich heute morgen meine Hundebekanntschaft Oliver nach dem gemeinsamen, sich zufällig ergeben habenden Spaziergang und ich steuerte Kopf schüttelnd die Haustüre an. Welchen Knopf hatte dieses Mal gedrückt, um in diesem falschen Film zu landen? Was ist geschehen? Olivers Mutter Beate, rüstige 70+, sehr hundeerfahren, nicht nur das Herz am rechten Fleck, sondern auch mit jeder Menge Verstand gesegnet, hatte im Mai vom Tierheim in der Hamburger Süderstraße einen ebenfalls betagten, doch altersentsprechend aktiven Ridgeback-Labbi-Mix namens Caruso übernommen, mit dem sie drei Mo

Mein Brustkrebs – Deckel druff.

(Mein) Brustkrebs, Alltägliches, Gesellschaft & Politik
Mit einschließlich Heute liegen 1 Jahr, 3 Monate, 6 Tage oder: 66 Wochen und 1 Tag oder: 463 Tage oder: 11.112 Stunden oder: 666.720 Minuten oder: 40.003.200 Sekunden eines Lebensabschnitts hinter mir, den ich nur meinem schlimmsten Feind und / oder rücksichtslosen Mit-Erdlingen gönnen würde. Nach meiner Krebstherapiestrecke (inklusive Zahnwurzel-OP, Darmspiegelung, Karpaltunnel-OP - wenn schon, denn schon) war ich doch recht froh, mich Ende Februar für drei Wochen in Reha verabschieden und dabei von meinem Haustier begeleitet werden zu können. Wenn man zurück blickt, dass man seitens des Sozialdienstes im Krankenhaus, noch bevor die eigentliche Krebstherapie überhaupt startet, mit Info belagert wird, die erst in der Zielgeraden zum Tragen kommt, dürfte es nicht sonderlich verwundern

DRV Bund – „Leistungs“abteilung

(Mein) Brustkrebs, Alltägliches, Gesellschaft & Politik
Eigentlich sollte die Deutsche Rentenversicherung Bund nur mit einem Platz als Randnotiz im entsprechenden Beitrag bedacht werden - was kann es schon groß darüber zu berichten zu geben? -, doch was man (auch) mit diesem Verein mal wieder im sozial-fiskal-politisch "durchdachten" System Deutschlands erlebt ... du kriegst die Tür nicht zu! Originaleintrag 04.04.18: Bis auf die berufliche Rehafachberatung der Deutschen Rentenversicherung dürfte ich mittlerweile jede Stelle durch haben, die einem als Krebspatient in den Weg kommt und was soll ich sagen? ... Alles läuft gut, bis ... ja ähm ... tja ... bis wieder irgendeine Einrichtung daher kommt, wo "Bund" drauf steht und / oder "Bund" drin ist. Sei es das Jobcenter, welches nach geltender, Alle über einen Kamm scherender Gesetzeslage be

Klüngelüngeling Klüngelüngeling – Naturzerstörung in Markelfingen

Gesellschaft & Politik
Während meiner Krebstherapie mit all seinen Mini-Höhen und Extrem-Tiefen bekam ich einerseits zum Glück, andererseits vielleicht auch leider nicht allzu viel mit, was sich auf den kleinen und großen Bühnen politischer Eitelkeiten sowie wirtschaftlichem Lobbyismus tat, respektive zusammenbraute. - Meine letzte "politische Amtshandlung" waren im September 2017 zwei Kreuze für die AfD, um den Altparteien entsprechende Knüppel in die Beine zu werfen, was ja weitestgehend ganz gut gelungen ist. Und Leute, ich sag Euch was: Solange wie in Berlin und anderswo ein derartiger Kindergarten abläuft ('Neben denen sitzen wir nicht!', 'Mit denen "spielen" wir nicht!' , 'Die haben uns die Klötzchen geklaut!') kann sich die AfD erlauben, was sie will ... Solange es sie gibt, sind ihr meine Stimmen sich

B ananen R epublik D eutschland – Krankheit zählt nicht(s)

(Mein) Brustkrebs, Alltägliches, Gesellschaft & Politik
Ich befinde mich zZt in der Anschlussheilbehandlung, gleich gibt's leckeres Abendessen ... deshalb zeige ich Euch erst mal den neuesten Schenkelklopfer des A-sozial "Staats" Deutschlands. Lasst es auf Euch wirken .... Es spricht nahezu für sich selbst. Nichts desto trotz werde ich auch dies in Kürze zu kommentieren wissen. Durch Klick auf die jeweilige Grafik, erscheint diese in einem neuem Fenster und wird mit einem weiteren Klick vergrößert. 1) 2) 3) Nachtrag, 27.03.2018: ... werde ich auch dies in Kürze zu kommentieren wissen. Es tut mir -nicht- leid, Leute, ich habe mich wirklich bemüht, doch dieser A-sozial motivierte Hirnfick made by deutscher Altparteienpolitik spricht in der Tat sowas von für sich, da muss man (ich) echt keine wertvolle Lebenszei

(Brust)Krebs-Randnotizen

(Mein) Brustkrebs, Alltägliches, Gesellschaft & Politik
  So lax es auch klingt: Krebs ist der neue Schnupfen. Von der leicht laufenden Nase bis hin zur lebensbedrohlichen Influenza bietet auch Krebs jede Menge Varianten, sodass kein Krebspatient mit einem anderen 1:1 verglichen, geschweige denn gleich gestellt werden kann. Und: Wir werden immer mehr. Die Therapien gegen das jeweilige Arschloch mögen sich oberflächlich betrachtet ähneln oder gleichen und doch ist kein Krebs(patient) wie der Andere zu bewerten. Die Einzigen, zu denen sich das scheinbar niemals herum sprechen wird, sind die, die zwar viele Krebsbetroffene, deren Therapien und deren Verläufe über wie viele Ecken auch immer „kennen“, im Grunde genommen aufgrund fehlender Eigenerfahrung aber eigentlich gar keinen Plan haben. Das sind mir persönlich die „Allerl