Gesellschaft & Politik

(Brust)Krebs-Randnotizen

(Mein) Brustkrebs, Alltägliches, Gesellschaft & Politik
  So lax es auch klingt: Krebs ist der neue Schnupfen. Von der leicht laufenden Nase bis hin zur lebensbedrohlichen Influenza bietet auch Krebs jede Menge Varianten, sodass kein Krebspatient mit einem anderen 1:1 verglichen, geschweige denn gleich gestellt werden kann. Und: Wir werden immer mehr. Die Therapien gegen das jeweilige Arschloch mögen sich oberflächlich betrachtet ähneln oder gleichen und doch ist kein Krebs(patient) wie der Andere zu bewerten. Die Einzigen, zu denen sich das scheinbar niemals herum sprechen wird, sind die, die zwar viele Krebsbetroffene, deren Therapien und deren Verläufe über wie viele Ecken auch immer „kennen“, im Grunde genommen aufgrund fehlender Eigenerfahrung aber eigentlich gar keinen Plan haben. Das sind mir persönlich die „Allerl

facebook-Sperre: Datenkrake schießt sich selbst ins Knie…

Alltägliches, Gesellschaft & Politik
... oder: der politisch motivierte und gesteuerte Volkspädagogen-Schwachmatismus geht weiter. Wenn sich Jemand ein Urteil über die Auswirkungen geistigen Dünnschisses seitens der Gesetzgebung in Deutschland machen darf, dann bin ich durch die "systematischen" Erlebnisse aufgrund/während meiner Krebserkrankung wohl Eine davon – und vorallem: ich bin Eine von denen, die sich öffentlich gerade machen, ihre Meinung äußern und auch noch die „Frechheit“ besitzen, dazu zu stehen. Nach neuester Gutmenschen-, respektive Idioten- < Sorry > Ideologen-Definition bin ich ein „Rechtspopulist“, ein „Nazi“, ein „böser Rechter", gerne auch als "Pack" bezeichnet. "Pack", das aufgrund einer schweren Erkrankung finanziell bedürftig wurde, sich behandeln lassen muss, wie ein normaler Arbeitslose

Hilfe vor Ort in Afrika (Burkina Faso) – Privat macht’s vor.

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[Erstmals geschrieben Mai 2016] Die so genannten Großen bauen aus reiner Profitgier den Mist, "die Kleinen" bemühen sich mit nichts als Menschlichkeit als Antrieb um Schadensbegrenzung, um klar zu stellen: Es gibt nicht nur korruptes, geldgeiles Lobbyistentum, dem menschliche Schicksale scheißegal ist. So oder so ähnlich kann man Anni Wiesers Engagement umschreiben [selbstverständlich politisch unkorrekt], die Armut und das damit verbundene / daraus resultierende Elend in Burkina Faso zu mindern. Während die Politik nicht genug Waffen exportieren sowie Kriege schüren lassen kann, mit hohen Subventionen für europäische Produkte die regionalen Erzeugnisse künstlich verteuert, dass die afrikanischen Hersteller auf ihren Waren sitzen bleiben und Weltkonzerne wie bspw. CocaCola und Nestl

Rundfunkbeitrag: Newsletter Dezember 2017

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Newsletter: Online-Boykott.de / GEZ-Boykott.de || Bilderquellen: 1 - 3 Internet. Teletext & AfD-Plakat Landtagswahl BaWü, S. Zeller. Es geht wieder ein Jahr zu Ende. Über unsere Arbeit, Erfolge und Aussichten für das kommende Jahr möchten wir Sie mit diesem Newsletter informieren. Das Portal Online-Boykott.de zieht um Anfang des Jahres sind wir mit unserem Forum GEZ-Boykott.de auf einen neuen und leistungsfähigen Server umgezogen. Nach 10 Jahren Betrieb auf der alten Plattform wurde das notwendig, um den großen Besucheransturm zu bewältigen. Nach mittlerweile 6 Jahren Betrieb ist nun auch unser Portal Online-Boykott.de an der Reihe: In den nächsten Wochen ziehen wir mit ihm auf den neuen Server um und beenden damit die Anfang des Jahres 2017 begonnene Konsolidierungsphase. Die

Komödienstadel 21.0

(Mein) Brustkrebs, Alltägliches, Gesellschaft & Politik
Für diejenigen, die mit Komödienstadel nichts anfangen können: das Original ist seit Ende der 1950er Jahre eine Fernsehreihe im Bayrischen Rundfunk, in der volkstümliche und zugleich lustige Stücke in bayrischem Dialekt gezeigt werden. Dass es auch anders geht, ohne öffentlich-rechtbrecherische Medien, in einem anderen Dialekt oder gar auf Hochdeutsch, beweist mal wieder die Abteilung für Leistungen zur Sicherung des Lebensbedarf des Jobcenters, nachdem ich der Zuständigen nicht nur die Nebenkostenabrechnung 2016 zukommen ließ, sondern sie auch per Nachweis der Kontobewegung detailiert darüber informierte, dass ich die Nebenkosten zur monatlichen Mietzahlung um € 20,- erhöhte. Tja, was soll ich sagen, vielleicht könnt Ihr es Euch ja auch denken: diese Woche, am gleichen Tag, kam in

Offener Brief

(Mein) Brustkrebs, Alltägliches, Gesellschaft & Politik
Der nachfolgende Text ging am 27.10.2017 als Rundmail (in offener Liste) an mehrere Empfänger unterschiedlicher regionale, überregionale sowie bundesweite Medien; an alle Parteien des aktuellen Bundestags; an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales; an den Bundesrat, den Bundestag; an die Inkasso-Abteilung der Arbeitsagentur; an meine beiden SachbearbeiterInnen beim Jobcenter zur Kenntnisnahme. - Link zu diesem Beitrag oder Text darf / kann / soll / "muss" (mit Link als Quellangabe) weitläufig geteilt werden. Vielen Dank! Sehr geehrte Damen und Herren von Presse, Funk und Fernsehen, Sie erhalten diese eMail mit der Bitte und in der Hoffnung auf Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit über bestehende sozial- und fiskalpolitische Missstände, welche zum gravierenden Nachteil

A-sozial „Staat“ Deutschland

(Mein) Brustkrebs, Alltägliches, Gesellschaft & Politik
Ich befinde mich auf der Zielgeraden der zweiten Chemostrecke; bin froh, wenn ich ein, maximal zwei wirklich gute Tage zwischen zwei Sitzungen habe, doch wovon bleibt man auf keinen Fall verschont? Richtig: von Systemirrsinn und Behördenwahnsinn Made in Germany. Was auf der großen Politbühne abgeht, krieg ich zurzeit persönlich gar nicht so mit. Weder schaue, noch höre ich Nachrichten, denn dem was ich aktuell auf meiner kleinen Ebene ausgesetzt bin, reicht völlig. Von kurzen Erzählungen her weiß ich zumindest, dass in Berlin noch mehr Kindergarten als ohnehin abgeht und mich bestätigt es einmal mehr, meine Kreuze bei der BTW für die AfD richtig gesetzt zu haben! Den „Großen“ und „Etablierten“ gehen die Ärsche nicht umsonst auf Grundeis – und das ist gut so! Zeit wurde es, dass di

Brustkrebs und SGB – Neues aus Absurdistan Teil 2

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Ich weiß gerade nicht, wer mehr Glück hat, dass ich seit Anfang August - nach Ansage des Verlusts meines Arbeitsplatzes – unter richtiger Psychopharmaka stehe, um das Alles annähernd gut gebacken zu kriegen: die Politik, die Behörden, die Gesellschaft oder ich? "Ungebremst" stünden mir primär zwei Optionen zur Verfügung: Amoklauf oder Suizid - und DAS dann selbstverständlich als "bedauernswerter Einzelfall". Sekundär stünde noch die Wahl zur Kriminalität: freiberuflich auf der Straße oder gut organisiert in Politik, Wirtschaft, Bankwesen.Mit einem Funken auf Menschlichkeit im Welt-Sozialamt Deutschland hoffte ich schon ein Stück weit darauf, dass mir die Riesenabfindung von € 500,- im ersten Anlauf sozusagen gelassen wird. Nun ist Polen sprichwörtlich offen, denn nicht mal das wird E

Brustkrebs und SGB – Neues aus Absurdistan

(Mein) Brustkrebs, Alltägliches, Gesellschaft & Politik
Mir ist aufgefallen, dass nahezu alle Publikationen rund um das Thema (Brust)Krebs auf Auf- und Erklärung setzen, zu Spenden, zur Teilnahme an oder Inszenierung von Charity-/Benefiz-Veranstaltungen aufrufen, Betroffene jede Menge Emotionen in ihre Geschichten packen, in Foren mehr Blabla und Opferathmosphäre herrscht, als dass sich eine Teilnahme auch nur im Ansatz empfiehlt (möchte man sich nicht auch runterziehen lassen) und Informationsmaterial lediglich die Inanspruchnahme möglicher Hilfen umreißt. Dagegen gestellt, hat es bislang jedoch Niemand wirklich gewagt, nach dem Blick hinter die Kulissen des Sozialsystems auf bestehende Missstände aufmerksam zu machen und die Verantwortlichen sowie deren Handlanger entsprechend öffentlich in den Senkel zu stellen. – Wurde da echt jetzt scho

Chemo-Demenz, Konzentrationsschwäche und Sprachstörungen

(Mein) Brustkrebs, Alltägliches, Gesellschaft & Politik
Diesen Eintrag auf die Beine zu stellen, fiel mir bislang am Schwersten… Er trifft mit seinem Titel den Nagel auf den Kopf. Was man als gesunder, unter Alltagsbedingungen „normal“ gestresster, weil vielseitig geforderter Mensch allgemein unter Schussligkeit oder schlicht mit den Gedanken woanders sein kennt, wird für Chemopatienten irgendwann eine zusätzliche Belastung, mit der man ebenfalls nichts anderes machen kann, als sich irgendwie zu arrangieren und sie auszusitzen: Abbau von Gehirnleistung und Sprachvermögen. Erzählt man als Chemopatient gesunden Menschen von der Einbuße seiner  Hirnleistung, der zunehmenden Konzentrationsschwäche, streckenweisen Sprachaussetzern oder abgelegten Schwachmatenaktionen unter dem Einfluss von Chemomitteln, erntet man nicht selten ein: Kenn’ ich,