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Auslands-Tiersch(m)utz: Ich habe fertig! [Teil 2]

Alltägliches, Hundehaltung, Katzenhaltung, Tierhaltung Sonstige, Tiersch[m]utz
<< Teil 1 Bilder im Internet, die auf Fliesenboden liegende, zugedeckte Hunde in Rumänien oder eine stark mitgenommene Katze mit beidseitig verstümmelten Vorderpfoten in Russland zeigen – um nur zwei Beispiele zu nennen und sofern sie der Aktualität sowie Wahrheit entsprachen – mit der Heischerei nach Sach-, vor allem aber Geldspenden, um diesen “armen Tieren” zu helfen, sie nach Deutschland bringen, sie besser medizinisch versorgen, ggf. Prothesen anfertigen lassen zu können. Dass es sich bei den Hunden um vollständig gelähmte Tiere handelte, erfuhr man erst, wenn man sich den Text übersetzen ließ und Prothesen für eine stark traumatisierte, “durch den Wolf gedrehte” Katze … Bei derartigen Extremfällen sollte die Erlösung als einzig wahre Hilfe in Betracht gezogen werden, wü

Auslands-Tiersch(m)utz: Ich habe fertig! [Teil 1]

Alltägliches, Gesellschaft & Politik, Hundehaltung, Katzenhaltung, Tierhaltung Sonstige, Tiersch[m]utz
Nach etwa 10-jähriger, vielseitiger, aktiver Unterstützung, direkten und indirekten Erlebnissen in Sachen “organisiertem Auslands-Tierschutz”, ist es mein Anliegen, an dieser Stelle ein Resümee zu ziehen, welches mich letztendlich dazu bringt, meinen Hut zu nehmen und mich aus dieser Szene zu verabschieden, treffender gesagt: mich hiervon zu distanzieren. 1998, als sich eine Freundin meiner Familie einen jungen Pointermix aus Griechenland per Flugzeug kommen ließ, dachte ich noch nicht sonderlich über Auslands-Tierschutz nach. Dass man Tieren (wo auch immer) mit Respekt gegenüber treten, sie ihrem Zweck und etwaigen Nutzen entsprechend ordentlich behandeln soll, dieser Grundsatz wurde mir von Kindesbeinen an vermittelt, sodass ich im Lauf meines jungen Lebens Jeden und Alles erst

Qui–Qua–Quappi: Hilfe für Kaulquappen

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Vielleicht sollte ich mich mal ernsthaft damit auseinander setzen, mein Fell weg zu geben, damit ich dadurch nicht (auch) immer wieder in Situationen gerate, in denen ich fast nicht anders kann und mir Aufgaben stelle, an die ich ohne Fell nie geraten würde … Vielleicht sollte ich mich aber auch einfach damit zufrieden geben und dazu stehen, dass ich bin, wie ich bin. Für unser heutiges Mittagsgassi wählte ich eine Route, die wir ungefähr jedes zehnte Mal bei unseren Waldbesuchen gehen, dementsprechend uninformiert war ich über die aktuellen Geschehnisse auf dieser Strecke. Wir gingen einen typischen Waldwirtschaftsweg entlang, als wir an einer Pfütze vorbei kamen, in der sich eine Riesenmenge von kleinen, schwarzen Kaulquappen ohne Beine tummelte. Mehr auf mein Fell konzentriert,

Wildtierpflege – “mein” Igel namens Freitag

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Ich erinnere mich: in meiner Kindheit hatten meine Großeltern immer wieder Igel als Überwinterungsgäste in einem Wäschekorb im Wandschrank stehen und wir Enkel durften unter gar keinen Umständen da ran! Die Gründe, wie und warum Wildtiere in eine pflegebedürftige Situation kommen können, sind sehr vielseitig, weshalb jeder echte Tierfreund und Tierschützer mindestens ein gutes Buch zum Thema zu Hause oder zumindest die Nummer der jeweiligen Tierrettung im Handy eingespeichert haben sollte. Mit diesem Blogeintrag möchte ich vor allem auf die Hilfe zur Überwinterung eingehen. Die allgemeine Klimaveränderung und die daraus folgende Verschiebung von Jahreszeiten, machen nicht nur uns Menschen zu schaffen und halb verrückt, auch unsere Wildtiere dürften sich oft denken: “Ja, bin ich d