Gesellschaft & Politik

Datenspionage: Kein Grund, sich künstlich aufzuregen, um von anderen Themen abzulenken!

Alltägliches, Gesellschaft & Politik, Hundehaltung, Wir Gegen Hundesteuer
Die Medien sind derzeit ja voll darüber und man weiß kaum noch, wo man hinsehen oder hören kann, um mal Pause davon zu bekommen: Oje oje, Deutschland wird ausspioniert! – Na, hoffentlich kommt auch wirklich ALLES ans Tageslicht… Bislang nahm ich die Meldungen darüber mehr nebenbei zur Kenntnis, denn wirklich bahnbrechend ist diese Erkenntnis nicht. Doch als ich heute Nacht auf dem Heimweg Radio hörte und (wohl eher um sich) besorgte, "gerechtigkeitsliebende", "Demokratie bedachte" Politiker wiedergegeben wurden, hörte ich auf: Hatten sie wirklich gesagt, man sähe die Rechtsstaatlichkeit und Demokratie Deutschlands (erst jetzt?!) gefährdet? Datenspionage stelle eine Beschneidung, wenn nicht gar eine Bedrohung der Privatsphäre sowie Persönlichkeitsrechte dar? Na, da haben wir

zu Besuch bei der Wildtierhilfe Bio-Top e.V.

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Bio-Top e.V. – Jetzt mal Butter bei die Wildtiere! Etwas über 3 Wochen sind nun vergangen, seitdem ich die Mädels von Bio-Top e.V., ihre Arbeit und einige ihrer Schützlinge in Volkertshausen kennen lernte. (Vorgeschichte siehe Hier.) An sehr vielen Enden und Ecken hakte es damals enorm, da Yvonne und Ines, trotz ihrer nicht nur bundesweiten, sondern auch Grenzen übergreifenden Bekanntheit zwar jede Menge Arbeit in Form von Findlingen, jedoch kaum Unterstützung durch weitere Spenden, allerdings noch weniger durch aktives Engagement erhielten. Nicht zu wissen, ob und wie man den Umzug der alten Station an den neuen Standort wuppt, auf engstem, improvisiertem Raum eine fachliche Versorgung der zahlreichen Schützlinge zu garantieren versucht, die vielen “Nebensächlichkeiten” paral

Zivilcourage für Tiere

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Ganz ehrlich? Ich würde mir weder begegnen, noch mich mit mir anlegen wollen, wenn hilflose Tiere durch mich – vorsätzlich - in eine Scheißsituation geraten... Durch puren Zufall geriet ich letzte Woche in ein neues “Drehbuch” bzgl. nicht tiergerechte Haustierhaltung und ich kann eigentlich nur dazu sagen: Oh oh, wehe wenn die Zeller davon Wind bekommt und sich bzw. dem Tier / den Tieren zu helfen weiß... In der Arbeit nahm ich den Anruf einer Dame entgegen, die sich als ehemalige Vermieterin eines Kollegen vorstellte und die miteinander – nennen wir es mal – “Mietstreitigkeiten” haben, welche bis zum gerichtlichen Räumungsurteil gingen. Vor etwa sieben Wochen siedelte besagter Kollege mit seiner Familie und einem überfetteten Retriever in eine Wohnung nahe der Firma über, bezo

Wildtierhilfe Bio-Top e.V. in Volkertshausen

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Tierschutz mit Hirn und Herz und “das Außergewöhnliche” gefällig? Hört man Tierschutz, kommen den Meisten Hunde und Katzen (dem Ausmaß einer Epidemie gleichsetzbar aus dem Ausland reingekarrt) in den Kopf… Doch wie steht es eigentlich mit der Lobby für unsere eigenen Wildtiere? Auch wenn meine Hilfe Igel Freitag im Februar 2009 keine Überlebenspunkte brachte, so bin ich mir der Notwendigkeit des Wildtierschutzes doch sehr bewusst. Dass es mich diesmal mit Federvieh traf, verdanke ich meinen Nachbarn, die heute Abend bei mir vor der Wohnung standen und aufgrund ihrer zwei Katzen nicht so recht wussten, wohin mit dem, am Rand der Bundesstraße zwischen Engen und Bargen gefundenen Federzwerg. Mit Schnabelträger eigentlich nicht so wirklich bewandert, fiel mir erst nichts Bess

Auslands-Tiersch(m)utz: Ich habe fertig! [Teil 1]

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Nach etwa 10-jähriger, vielseitiger, aktiver Unterstützung, direkten und indirekten Erlebnissen in Sachen “organisiertem Auslands-Tierschutz”, ist es mein Anliegen, an dieser Stelle ein Resümee zu ziehen, welches mich letztendlich dazu bringt, meinen Hut zu nehmen und mich aus dieser Szene zu verabschieden, treffender gesagt: mich hiervon zu distanzieren. 1998, als sich eine Freundin meiner Familie einen jungen Pointermix aus Griechenland per Flugzeug kommen ließ, dachte ich noch nicht sonderlich über Auslands-Tierschutz nach. Dass man Tieren (wo auch immer) mit Respekt gegenüber treten, sie ihrem Zweck und etwaigen Nutzen entsprechend ordentlich behandeln soll, dieser Grundsatz wurde mir von Kindesbeinen an vermittelt, sodass ich im Lauf meines jungen Lebens Jeden und Alles erst

Wenn der Hund mit zur Arbeit darf / dürfen soll …

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… hat man mit seinem (neuen) Job nicht nur ein Riesenglück und einen megageilen Arbeitgeber erwischt, sondern sollte auch selbst ein paar Dinge zu beachten, damit diese Konstellation für alle Beteiligten (man selbst, der Chef, die Kollegen, Kunden, Lieferanten, sonstige Besucher, der Hund) auf lange Zeit beibehalten werden kann. Eine Anstellung zu finden, bei der die Atmosphäre im Gesamten sowie der Lohn stimmt und man seinen Hund auch noch mitbringen darf, hat locker den Wert eines Sechsers im Lotto, sodass man als Hundehalter und Arbeitnehmer sehr bemüht sein sollte, jeder einzelnen Rolle gerecht zu werden: die des produktiven, effizienten und zugleich konzentrierten Mitarbeiters; die des souveränen Hundehalters und die, des angenehmen Kollegen, der über kurz oder lang keine Angriffsf

(Tierschutz)Tiere machen angreifbar

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Sei es in einer Partnerschaft (“das Tier oder ich?!”), bei der Wohnungssuche (“Keine Haustiere!”), um Kinder”willen” zu befriedigen und das eigene, meist schlechte Gewissen zu beruhigen (“…ihr seid ja ständig am Arbeiten!”) oder eben der Einsatz als Pflegestelle für eine organisierte Tierschutzeinrichtung oder eine privat engagierte Tierschutzperson: Wer es mit Tieren zu tun hat, wird automatisch angreifbar. – Ganz besonders, wenn es sich um die Aufnahme zur Pflege von Tierschutzhunden auf unbestimmte Zeit, bis zur Vermittlung, handelt. Letzten Freitag mache ich den Briefkasten auf und halte ein Schreiben der Gemeinde Engen in den Fingern, mit der rhetorischen Frage, ob ich außer meinem (angemeldeten) Hund Gino noch Weitere halten würde und dass man mich für diese Nachfrage um Verständ

Wenn das „geliebte“ Haustier lästig wird …

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Dieser Blogeintrag hatte die Ehre, in der Vereinszeitschrift Belgier Blick 2/2013 des Hundezuchtvereins Belgische Schäferhunde Berlin e.V. zu erscheinen. Dieser Blogeintrag richtet sich an / gegen einen ganz bestimmten Menschenschlag, der sich mit einer unglaublichen Dreistigkeit und Selbstverständlichkeit auf Kosten der Sozialkasse ein akzeptables Leben macht, sich anderweitig das “Taschengeld” aufbessert, seinem Gegenüber das Blaue vom Himmel lügt, mehr Schein als Sein darstellt und zu allem Überfluss auch noch Tiere (fast) mit ins Verderben zieht. Sei es 2009 eine Frau (Mitte 30, gebildet und sozial kompetent wirkend, zweifache Mutter, deren Kinder allerdings beim Vater leben), die “hinter den Kulissen” eine Räumungsklage am Hals hat, dies ihrem engsten Umfeld auch mitteil