Tierhaltung Sonstige

Veterinär-medizinische Fehldiagnosen. Oder: wenn Hochmut zum Bumerang wird. *Bonus*

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Erwartungsgemäß war die gegen mich gestellte Strafanzeige (s. Seite 5 unten) ein niederer Versuch, mich kleinen, dummen, jedoch ersten, wehrhaften Patentientenbesitzer um jeden Preis sowie mit allen Mitteln in die Schranken zu weisen und damit vermeintliche Größe und / oder Macht zu demonstrieren. Wagt es der Pöbel (also ich) doch tatsächlich, sich mit altem, italienischen Landadel anzulegen, der alterstechnisch nicht nur ein Elternteil von mir sein könnte, sondern zudem noch eine studierte Laufbahn vorweisen kann. *ts ts ts* Blöd nur, wenn man sich hierbei nicht nur bzgl. der zeitlichen Passung vergaloppiert (die Strafanzeige ging 8 Tage vor der Urteilsverkündung bei der Polizei ein) und sich dadurch selbst dessen schuldig macht, was man dem Anderen versucht anzukreiden, sondern

Vorsicht im Umgang mit ätherischen Ölen in Anwesenheit von Haustieren!

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Aufgrund meiner eigenen, momentanen Erkältung und um möglichst bald wieder fit zu sein, nutze ich derzeit jede Möglichkeit, meine Atemwege frei zu bekommen – hierzu besorgte ich mir u.a. auch ein Fläschchen japanisches Minzöl, von dem ich einige Tropfen in ein Duftöllämpchen gab und vor sich hinverdampfen ließ. In der Apotheke machte man mich darauf aufmerksam, dass kleine Kinder (bis ca. 2 Jahre Alter) dieses Öl nicht einatmen dürfen, wie es sich mit Haustieren verhält, konnte man mir leider nicht sagen. Auf Nachfrage bei meiner Tierklinik erfuhr ich, dass Haustiere sehr ähnlich wie Kleinkinder darauf reagieren und massive Atembeschwerden bekommen, wenn sie dem Geruch des ätherischen Öls (zu lange) ausgesetzt sind: die Bronchien ziehen sich zusammen, die Tiere erleiden Atemnot!

Veterinär-medizinische Fehldiagnosen. Oder: wenn Hochmut zum Bumerang wird. (Teil 5 / 5)

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Eine gedulds- und nervenzerrende Odyssee neigt sich ihrem Ende zu: Heute war die letzte, mündliche Verhandlung vor der Urteilsverkündung am 21.8. und so wie ich es als Laie verstanden habe, sieht es für uns gar nicht schlecht aus. Wie mein Anwalt stark vermutete und mich damit erneut darin bestätigte, den vor zwei Jahren eingeschlagenen Weg durchgestanden zu haben, war dem Richter das Sachverständigengutachten Aussage genug, den Sachverhalt auf den Punkt zu bringen. Der Richter rügte das Verhalten der Gegenseite. Vor allem, was von dieser nach dem angeordneten Gutachten – weiterhin – von sich gegeben wurde, fand er (mit meinem Worten ausgedrückt) absolut daneben. *wie wahr, wie wahr* Apropos Gegenseite: die erschien erst gar nicht, sondern ließ sich durch einen Unterbev

Veterinär-medizinische Fehldiagnosen. Oder: wenn Hochmut zum Bumerang wird. (Teil 4/ 5)

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Hm, tja … Was soll man dazu sagen? … nachdem man sich vom ersten Lachanfall und ungläubigen Kopfschütteln erholt hat … Wie bereits geschrieben, bedurfte es mehrere Anläufe, einen geeigneten Sachverständigen zu finden: Nr. 1 erklärte sich aufgrund seiner Vorstandschaft bei der Tierärztekammer als befangen. Nr. 2 und Nr. 3 befanden sich selbst als nicht fachlich genug und verwiesen jeweils unabhängig voneinander an jene Kompetenz, bei der Gino schließlich im März untersucht wurde. Hiervon versuchte uns die Gegenseite (aus gutem Grund?) abzuhalten: [Zitat aus dem gegnerischen Schreiben vom 10.02.12] … wird mitgeteilt, dass kein Bedarf für den Gutachtervorschlag der Klägerseite besteht, da bereits Prof. Dr. Dr. [Name] als Gutachter vom Gericht bestellt wurde. [Zitatende]

Veterinär-medizinische Fehldiagnosen. Oder: wenn Hochmut zum Bumerang wird. (Teil 3/ 5)

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Ich konfrontierte Fr. Dr. P. telefonisch mit diesem Befund, worauf hin sofort ein Donnerwetter hoch hundert ausbrach: Nichts Anderes hätte sie von diesem Arzt erwartet, da er ihr schon längere Zeit das Leben schwer machen würde; ich ihm bloß keinen Glauben schenken soll und falls ich mich darüber öffentlich äußern sollte, ich schneller eine Verleumdungsklage am Hals hätte, als ich schauen könnte! Ihre Stimme war ein einziges sich Überschlagen von Buchstaben, bevor sie das Telefonat wutentbrannt abbrach. Diesen Ausbruch erzählte ich dem Chefarzt der Tierklinik und meinte auch, dass ich keine Lust hätte, zwischen irgendwelche Fronten zu geraten, da es mir einzig und allein um meinen Hund ging. Der Chefarzt pflichtete mir bei und erklärte mir, dass er Fr. Dr. P. nicht pers

Veterinär-medizinische Fehldiagnosen. Oder: wenn Hochmut zum Bumerang wird. (Teil 2/ 5)

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Zwei Wochen nach der schockierenden Diagnose und unserer letzten, gemeinsamen Italientour, checkten wir für eine Woche in das ehemalige Hundehotel Herzog Tassilo in Bad Griesbach bei Passau ein, welches 2011 einen Nachfolger bekam: das Seehotel Moldan in Postmünster. Das Motto des Herzog Tassilo lautete: Wellness für den Hund und seinen Menschen. Von unserem Spontanurlaub erhoffte ich mir, meine Nerven wieder komplett in den Griff zu kriegen, damit auch Gino wieder mit mir bzw. über mich etwas zu lachen hatte. Den ersten Tag war ich noch äußerst angespannt und immer in der Angst lebend, für Gino könnte dies alles zu viel werden. Wann immer sich ihm andere Hunde näherten – was in einem Hundehotel ja nie ausblieb… – stand ich unter Vollalarm und konzentrierte mich äußerst k

Veterinär-medizinische Fehldiagnosen. Oder: wenn Hochmut zum Bumerang wird. (Teil 1/ 5)

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Ich wurde sehr oft gefragt, warum ich es nicht einfach dabei belassen konnte, als sich heraus stellte, dass mein Hund Gino doch nicht herzkrank sei und ich den Weg eingeschlagen habe, der nun hinter uns liegt? Dies hatte zwei Beweggründe: 1) Dem Großteil der Gesellschaft ist zwar bekannt, dass (Haus)Tiere rechtlich gesehen immer noch eine “Sache” sind und vermutlich auch auf Ewig bleiben, worüber sich aber bei jeder sich bietenden Gelegenheit “aufgeregt” wird – vor allem seitens der Haustierbesitzer. Was sehr Viele allerdings nicht wissen (wollen?): durch eine Neuerung des Tierschutzgesetzes (TierSchuG) 1986 wurde die “Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf“ ausdrücklich anerkannt, welcher 1990 das Gesetz zur Verbesserung der Rechtsstellung des Tieres im bür

Wenn das „geliebte“ Haustier lästig wird …

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Dieser Blogeintrag hatte die Ehre, in der Vereinszeitschrift Belgier Blick 2/2013 des Hundezuchtvereins Belgische Schäferhunde Berlin e.V. zu erscheinen. Dieser Blogeintrag richtet sich an / gegen einen ganz bestimmten Menschenschlag, der sich mit einer unglaublichen Dreistigkeit und Selbstverständlichkeit auf Kosten der Sozialkasse ein akzeptables Leben macht, sich anderweitig das “Taschengeld” aufbessert, seinem Gegenüber das Blaue vom Himmel lügt, mehr Schein als Sein darstellt und zu allem Überfluss auch noch Tiere (fast) mit ins Verderben zieht. Sei es 2009 eine Frau (Mitte 30, gebildet und sozial kompetent wirkend, zweifache Mutter, deren Kinder allerdings beim Vater leben), die “hinter den Kulissen” eine Räumungsklage am Hals hat, dies ihrem engsten Umfeld auch mitteil

Tierklinik Dr. Riegger in Villingen-Schwenningen

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[Bilder folgen] Wer bislang immer nur mit kleinen, einfachen Tierarztpraxen zu tun hat, scheut - eigentlich völlig grundlos - davor zurück, eine Tierklinik aufzusuchen, doch irgendwann gibt's für Alles ein erstes Mal. Bei uns war dieses im Sommer 2010, als sich vor allem Gino (Panda ein bisschen) beim Massieren schmerzhaft zeigte und ich gerne abgeklärt hätte, woran das liegen kann. Auf der Suche nach einer Praxis, die Untersuchung per CT anbot, kam ich auf die Website der Tierklinik Dr. Riegger und ein Telefonat später hatten wir einen Termin, um die Jungs in die Röhre zu schieben. – Zugegeben: ich war schon etwas aufgeregt, man ging ja nicht alle Tage in eine Tierklinik. Aus meiner Münchner Zeit, als ich mit meinem ersten Hund zur Tierklinik der Universität musste, hatte ich

Tierkrankenversicherung & Tierambulanz

Alltägliches, Hundehaltung, Katzenhaltung, Tierhaltung Sonstige
[Bilder folgen] Ob man eine Krankenversicherung für’s Tier für überzogen finden mag oder nicht, muss jeder für sich selbst wissen. Aus eigener sowie aus Beobachtung dritter Erfahrung, kann ich es allerdings jedem nur empfehlen, sein Tier rechtzeitig abzusichern und sich dadurch selbst jede Menge Stress, Ärger, Probleme, Sorgen und Ängste zu ersparen Zugegeben: mehr aus Bequemlichkeit und der Denke an die zusätzlichen, monatlichen Kosten schob ich es gut zwei Jahre vor mir her, mich überhaupt in Richtung Vollversicherung zu informieren. Für meinen ehemaligen, nur in der Wohnung gehaltenen Seniorkater hatte ich mir seinerzeit eine OP-Versicherung aufschwatzen lassen, doch nie gebraucht. Von dem her betrachtete ich auch eine Kranken- und / oder OP-Versicherung für Gino erst mal für